Vogelfrei meldete:
In journalistischen Kreisen erfuhr ich folgendes: gerade derzeit wird eine Pressekonferenz vorbereitet um in September 2014 vor der Bühne Versöhnung demonstrieren zu können…
Chorus frug:
Was für eine Pressekonferenz? Wer will sich mit wem versöhnen?
Vogelfrei antwortet:
Das würde zu tun haben mit der NAK und VAG. Im übrigen verweise ich auf das, was ich las in einem Buch von Katja Rakow, nämlich dass der Pressesprecher der NAK-International, Peter Johanning, beeindruckt war von was einst Stammapostel Urwyler empfohlen hatte: “Wisse alles, was du sagst, aber sage nicht alles, was du weißt!”
Vogelfrei,
Die NAK-Kirchenleitung dürfte sich sehr darüber im Klaren sein, dass die Bischoff-Ära mit dem vorläufigen Höhepunkt der Kirchenspaltung und dem dann folgenden Inferno des Bischoff-Heimgang die Ursache für den heutigen, desolaten Zustand der Kirche ist.
Getreu dem Motto: „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“ wurde geschwiegen und jeder Gedanke, dass da etwas nicht stimmen könnte, wurde als Frucht des Bösen gebrandmarkt.
Mit Heraufziehen des Internets sah sich die KL irgend wann genötigt, sich der Kritik zu stellen. Dabei (Stap.-GD in Nürtingen) wurde die Botschaft unter anderm mit einbezogen, wobei sie von Fehr als Mitteilung göttlichen Ursprungs gewertet wurde.
Bis heute hat der Klerus dieser Lehrmeinung nicht widersprochen. Man hat – welch eine Schande für die Führung im Gnadenamt – jedem großzügig freigestellt, wie er das Botschaftsgeschehen halten will. (Gnadenamt führ du dein Kind)
Auch begann Fehr erstmals, sich für den (unwahrscheinlichen
) Fall, dass damals jemand verletzt oder geschädigt wurde, sein Bedauern auszudrücken.
Später versuchte die geschichtliche Ausarbeitung des Apostel Drave, die Schuld wieder eindeutig an Kuhlen und die VAG zu verlagern, indem er sinngemäß feststellte, dass das Schisma durch den Ungehorsam gegenüber der NAK im Führungsamt zu verorten sei.
Der NAK-KL. fiel es auch zu diesem Zeitpunkt nicht im entferntesten ein, einzugestehen, dass Kuhlen ja Recht hatte und sich die Botschaft als eine grandiose Verdummung entpuppte. Das war aber egal, die (Par… ) KL. hat immer Recht. Die Organisation war zu schützen, nicht die Wahrheit !
Am Jugendtag in Düsseldorf wurde dieses Bedauern wiederholt, wobei mit den Worten: „ Auch wir haben Fehler gemacht“ wieder signalisiert wurde: Die andern sind in erster Linie die Übeltäter. Großzügig streckte Stammapostel Leber verbal seine Hände aus, als wolle er sagen: Wir sind euch nicht mehr böse, kommt in unseren Schoß wir heißen euch herzlich willkommen. Von Unrechtsbewusstsein keine Spur.
Dazwischen und danach gab es Besuche von NAK-Leitungspersonen bei Veteranen der VAG. Fast könnte man sagen: Auslotungs- und Annäherungsversuche einer gedachten Zusammenführung und vor allem einer gezielten PR-Arbeit nach dem Motto: Schaut her! Uns ist es wichtig, dass wir versöhnt sind.
Die NAK hat bis heute nicht geschafft, der Versöhnung das Eingeständnis der Verursachung voranzustellen. Speziell die Ausarbeitung Lebers zum Ende seiner Amtszeit ist als völlig missratener Versuch zu bezeichnen. Es ist eine schändliche Angelegenheit, die Erklärung des seinerzeitigen Stammapostels W. Schmidt von der Willensänderung Gottes als irrig zu bezeichnen und gleichzeitig die Botschaft nicht endgültig für Menschentand zu erklären.
Wieder einmal trat ein Stammapostel ab, ohne diesen Schandfleck zu entfernen.
Wenn nun ein weiteres Mal eine Versöhnungszeremonie zelebriert werden soll, so wird auch diese wieder unwirksam in die Zeit verrauschen, wenn die Ursache nicht gezielt benannt wird.
Eine Versöhnung unter dem Motto: Für den Fall, dass sich jemand verletzt … ist einfach unehrlich und wird zumindest von den Zeitzeugen nicht akzeptiert.
Übrigens hat sich die KL auch bei den “Nicht-Abgefallenen” zu entschuldigen. Denen gab man den Unsinn ja ebenfalls als Seelenspeise vom Himmel kommend.
Eine komplette Kehrtwende ist unausweichlich, sonst wird das nichts, mit dem Erlösungswerk des Herrn in der Endzeit.
Bb.