Vermisst jemand die Pfingst-GD-Uebertragung?

In Dresden kam denn auch nach Leber gleich > der mächtigste Gebietskirchenpräsident > in den Scheinwerferlichtkegel des Hl. Beleuchters ans Mikro der brautzubereitenden Wortkirche.

Ja, so war es nun mal – und manche rieben sich danach gedanklich wohl die Augen……

Denn Herr Gebietskirchenpräsident Ehrich teilte uns sein Fachwissen über einen in Fußballkreisen bekannten gewissen „Kaiser“ mit und wand sich dann der Problematik des Stehens oder Sitzens während des Bußliedes zu :mrgreen:

Gruss aus dem verregneten Süden,
Heinrich

Zum Glück habe ich mir den Pfingst-GD erspart, denn ich hätte ihn wohl fluchtartig ohnehin verlassen müssen. :mrgreen:
John

Eines ist sehr deutlich geworden:

Leber predigt die Endzeit, die Trübsal, dass es noch sehr, sehr lange dauern wird, bis der Herr kommt und dass es noch viel, viel schlimmer werden wird.

Das war für mich, nach den von mir gelesenen Berichten, die wesentliche Botschaft, die sich in den Köpfen, Herzen und Seelen festsetzen wird.
Ist das nicht fürchterlich? Wie kann man das als tröstlich empfinden?

Gerne denke ich an Fehr zurück:“Maranatha!”.

Was hat dieser Dienst damals uns allen für ein Feuer gegeben und Eifer in uns ausgelöst.

Da war noch Hoffnung auf Zukunft für diese Kirche.

Nachdenlkliche Grüsse

Andreas

Es erhärtet sich mehr und mehr die Vermutung, dass Dr. Leber der falsche Mann, zur falschen Zeit am falschen Platz ist …

LG Adler

ganz einfach: kognitive dissonanz. wird’s tatsächlich schlimmer in den gemeinden, werden die leute denken, juchu, bald geht’s endlich heim - und wenn’s doch nicht so schlimm wird, freuen sie sich auch.

und durst! maranastra - unser bier kommt!

tja, leber hat jetzt wohl nur noch eine hoffnung, nämlich die, dass der wiederkommende herr dieser hängepartie bald ein ende bereiten wird.

Das macht er doch ganz toll (wenn auch sehr durchschaubar): Angst macht willig. Und der drohende Hinweis auf noch zu erwartendes größeres Unheil macht noch williger. Die Weiterung dieser Drohung wird sein, noch mehr zu beten, noch mehr nachzufolgen, noch mehr zu opfern, noch mehr… wasauchimmer. Kennt man doch. Und: It works! Es wird eben das gepredigt, was nur zu gern geglaubt wird. Die Prediger und die Bepredigten sind damit zufrieden. So war es. So isses.

Das konditionierte Gotteskind macht sich einen Reim darauf: Am Sontag predigt der Stammapostel von größerer Trübsal und schon am Montag ist Griechenland pleite. Wenn das kein Glaubenserlebnis ist! :mrgreen:

Das macht er doch ganz toll (wenn auch sehr durchschaubar): Angst macht willig.

tergram -

StAp L. greift ja auf das 24. Kapitel des Matthäus-Evangeliums zurück, wo er eine Grundlage für seine konfuse Vorhersage glaubt zur Verfügung zu haben. Tatsächlich steht da auch so allerhand Schlimmes, was geeignet ist, labilen Menschen Angst zu machen.
Das ist die eine Seite.
Die andere ist indes das Wunderliche an solchem Rückgriff auf Matth. 24 i.Z.m. der von der NAK gelehrten Wiederkunft Jesu zur Heimholung der Braut, denn hierüber steht gar nichts in jenem Kapitel. Vielmehr ist dort die Rede von einem Wiederkommen des Herrn in Verbindung mit dem Ende der Welt, was ja etwas ganz Anderes ist.
Ich möchte doch mal festhalten, dass die Predigt von StAp L. insofern nicht konkludent zu sein scheint. Zur Angstmache in NAK-Gemeinden und damit auch zur unterwürfigen Nachfolge der ‘Treuen’ eignen sich allerdings seine auf Matth. 24 gestützten Lehrthesen. Er kann auch davon ausgehen, dass die gar nicht merken, wie wenig die dortigen jesuanischen Aussagen auf das NAK-Glaubensziel passen.
Die Menschen, die sich darauf einlassen, tun mir leid.

Com.

Wer einmal Existenzangst hatte, den erschüttert eine solche Propagandapredigt nicht mehr… :mrgreen:

@Comment

Danke für den Hinweis. Das sitzt!

Ja. Das ging mir auch lange so. Inzwischen habe ich eine andere Sichtweise bekommen.

In meinem na-Umfeld gibt es niemanden, der mir leid täte. Sie sind gern neuapostolisch und scheinen sich dabei wohl zu fühlen. Immerhin hat der na-Gläubige doch die feste Zusage, bei entsprechender Würdigkeit am Tag des Herrn “dabei” zu sein. Das relativiert die Angst, weil emotional ein Ausweg geboten wird.

Jahrzehntelanges bepredigt-werden mit immer gleichen Versatzstücken bleibt nicht folgenlos - auf Nachfrage findet man die Predigten i.W. “gut”, “wohltuend”, “schön, wie immer”. Jeder Versuch, eine Predigtaussage in den biblischen Zusammenhang zu stellen, zu hinterfragen, zu beleuchten, wird verwundert bis ablehnend zur Kenntnis genommen und man interessiert sich auch nicht wirklich dafür. Man glaubt gern und willig, was da alles so gepredigt wird, fühlt sich unverändert als “aus Gnaden erwählt” und hofft innig, am Tag des Herrn zur Braut zu gehören.

Die Frage, ob man diese Menschen mit abweichenden Gedanken irritieren, verunsichern, oder gar das gut behütete Glaubensgebäude einreissen sollte, beantworte ich mir inzwischen: Nein.

Die Entwicklung der NAK geht genau in diese Richtung: Die Kritischen werden ingnoriert, ausgebremst und ausgegrenzt, bis sie irgendwann entnervt gehen. Die Unkritischen bleiben - gern und für immer.

Leid tun mir nur die, die unter dem inneren Zwiespalt leiden. Dieser Zustand wird enden, wenn sie für sich eine Entscheidung getroffen haben. Welche auch immer…

Wenn ich die Berichte lese und höre, was vom Pffingstgd so erzählt wird, dann scheint der Geist woanders geweht zu haben - trotz geballter Ämterpower (etwa die Hälfte der ca. 800 Anwesenden). Selbst mein Vater und Schwiegervater (“alte, treue Gottesknechte i.R.”) machten ihrer Enttäuschung Luft: “Keine Seelenspeise, nur Duchhalteparolen, Phrasen…” etc.

Und der gute “Ehrich von Hammelet” scheint die Gelegenheit genutzt zu haben, sein kleines selbstgestricktes “Drama” weiter zu spinnen, Arbeitstitel: “Stehen oder Nichtstehen - das ist hier die Frage”.

Der endgültige Titel nach Vollendung des Werkes wird vermutlich lauten: “Stehen und Gestehen werden”, potentieller Untertitel: “Ich wollte auch mal etwas entscheiden” oder: “Mein Schwiegervater wollte es so”. :wink:

Nee, mal ehrich, haben die Herren Dilettos nichts Geistlicheres auf ihrem Weltkirchenschirm, als das Gezänk ums Stehen und Sitzen beim Singen des Bußliedes (?) - sie sollten sich mal an ihren Popo fassen und prüfen, ob er noch warm ist - wie peinlich…wie säkular…

…oder - shalom schrieb es nebenan im “verrückten” Thread in einem ähnlichen Zusammenhang so nett: “…Wer solche Weltmännischkeit der Apostelbansbachlehre nicht als Verweltlichung sakraler neuapostolischer Attribute – und die Hype ums (Apostel)Amt ist sakraler Kult pur – sieht, der vergleicht vielleicht rein birnenintern Abrissbirnen mit Glühbirnen bis zum forumsverträglichen Birnout.”

:laughing:

Ich hab mir Gedanken zum Eklat zwischen Leber und Ehrich gemacht.

An einigen Stellen kann man nachlesen, dass sich viele wundern, warum Ehrich das Thema “zum Busslied sitzen oder stehen” im GD überhaupt angesprochen hat.

Aus der Sicht von Ehrich, war das unumgänglich.

Irgendwie musste er aus der Ferne dafür sorgen, dass seine Schäfchen sich erheben, auch wenn alle anderen sitzen. Er wollte Klarheit schaffen und die im Süddeutschen im Raum stehende Frage beantworten. Also hat er es so dargestellt, dass diese kleinen unbedeutenden Unterschiede doch unerheblich und keiner Diskussion wert sind, sprich: die einen sitzen und wir im Süden stehen eben.

Er hat aber wohl nicht überrissen, dass Leber dies, wenn er nicht noch mehr Schaden an seiner Position nehmen will, so nicht durchgehen lassen darf.
Folgerichtig hat Leber eindeutig und unmissverständlich Ehrich widersprochen, indem er die Gemeinden mit den Worten “Wir bleiben bei dem Busslied überall sitzen” aufforderte zum Busslied sitzen zu bleiben.

In der Politik müsste jetzt einer gehen. Ehrich oder Leber.

Leber wird gehen. Ehrich wird kommen. Nur Geduld… :wink:

(Aktuell gehen immer die mit dem Doktortitel)

Meine Beobachtungen sind anders. Vielleicht liegt es daran, dass ich noch “dabei” bin. In Gesprächen wird zunehmend eine Unzufriedenheit spürbar, auch und erstaunlicherweise bei den “alten, treuen Gottesknechten”, die ihr ganzes Leben sozusagen für das “Werk des Herrn geopfert” haben.

Die Verstimmtheit begann spürbar mit der Einführung des neuen Gesangbuches und hat sich fortgesetzt im Nichtverstehen der Schließungswut vieler Gemeinden hier im Bereich. Auch Pfingstgds, wie z.B. der gerade ausgestrahlte, tragen nicht zur Stärkung und Versöhnung mit diesen merkwürdigen Entwicklungen der letzten Jahre innerhalb der geliebten Kirche bei.

Wir hatten neulich einen Grillabend mit dem Gemeindechor und was da in Gesprächen so an Unzufriedenheit zum Vorschein kam war schon erstaunlich. Ich habe den Eindruck, dass viele sehr genau und zunehmend kritisch die Entwicklung der alten Dame NAK beobachten und sich insgeheim fragen, wann das genaue Ableben wohl eintreten wird.

tergram

Ich verstehe schon, was Sie mir vermitteln wollen, wenn Sie sagen, die Gläubigen täten Ihnen nicht leid, und Sie mögen ja recht haben, wenn Sie sozusagen zum Ausdruck bringen: Sie sind selbst schuld, sie haben sich dafür entschieden.

Mein Mitgefühl gegenüber den betreffenden Kirchenmitgliedern rührt aus einer anderen Ecke her. Wie soll ich es ausdrücken? Ich versuch’s mal so: Der Mensch, der sich in einem geistigen Irrgarten befindet, der ihm eine Scheinwelt andient, in der er sich vielleicht sogar sau-wohl fühlt, der tut mir einfach leid. Er steckt objektiv in einem Schlamassel und merkt das gar nicht, wie es real mies um ihn steht, im Gegenteil er freut sich noch an dem Zustand … Ja, nochmals: ein solcher Mensch tut mir wirklich leid. Ich bedauere, dass ich ihm nicht helfen kann, dass er aus seiner scheinbar (!) ‘schönen Welt’ herauskommt.

Com.

Die Verstimmtheit begann spürbar mit der Einführung des neuen Gesangbuches und hat sich fortgesetzt im Nichtverstehen der Schließungswut vieler Gemeinden hier im Bereich. Auch Pfingstgds, wie z.B. der gerade ausgestrahlte, tragen nicht zur Stärkung und Versöhnung mit diesen merkwürdigen Entwicklungen der letzten Jahre innerhalb der geliebten Kirche bei.

Wir hatten neulich einen Grillabend mit dem Gemeindechor und was da in Gesprächen so an Unzufriedenheit zum Vorschein kam war schon erstaunlich. Ich habe den Eindruck, dass viele sehr genau und zunehmend kritisch die Entwicklung der alten Dame NAK beobachten und sich insgeheim fragen, wann das genaue Ableben wohl eintreten wird.

Nun verlegt sich die Diskussion aus naktuell hierher! Warum wohl. Ist das Thema bei naktuell zu heiß, als das es nun hier weiter geführt wird. Es nützt doch niemanden, Klagelieder anzustimmen. Es muss was getan werden, damit nicht noch mehr Seelen verbrennen.

Die Botschaft ist bei BAP Ehrich angekommen. Er musste was tun. Und ich meine, es wird sich noch mehr tun, wenn die gläubigen Christen etwas tun.

Ich persönlich glaube nicht, dass sich etwas ändern wird! Seit Jahrzehnten verfolgt die NAK-KL immer die gleiche Strategie: man schweigt und geht seinen Weg!

Das hat zur Folge, dass

Die Unzufriedenen - werden gehen;

Die Zufriedenen - sind zufrieden, bleiben und bilden den “Stamm” der NAK;

Die Kritiker - “fliegen” ;

Dann herrscht irgendwann wieder Ruhe! Wozu also zu irgendwas Stellung beziehen? Die meisten Probleme erledigen sich SO doch von ganz alleine - - -

LG Adler

Hallo Tom,

das sind keineswegs Klagelieder. Das sind Kommentierungen, damit vielleicht ein paar mehr an der Basis aufwachen.

Die brauchst du, wenn du etwas bewegen willst. Die Mehrheit schweigt nämlich und geht ihren Trott. Denen wird gepredigt, dass es ja so sein muss…

Hier ein Papier, wenn du es noch nicht kennst, dass du wenn du möchtest gerne einbeziehen kannst in deine Überlegungen:

NAK am Scheideweg

Es gibt über Jahre hinweg so viele Vorschläge, was sich ändern müsste.

Irgend einer wird es ja mal hoffentlich schaffen. Vielleicht du?

Alles Gute und Gottes Segen.

Herzliche Grüsse

Andreas

Schaffen werde ich das alleine nicht. Wenn sich die Basis nicht findet, findet sich nichts. Aktionen einzelner bewegen nichts, sie werden “abgestraft” und “entsorgt” Ich habe auf naktuell einen Versuch unternommen, eine Basis zu schaffen, die sich bemüht, etwas zu bewegen. Aber alle sind in einer sogenannten “Schockstarre” Das ist das Ergebnis der jahrzehntelangen “Unterdrückung” Alle sind untauglich, müssen an sich arbeiten, um die Würdigkeit zu erlangen, um mal nur ein Beispiel zu nennen.

Wer macht die Basis aus? Die, die sich trauen.

Nein Tom, die Basis machen alle Geschwister (einschliesslich Diakone und Priester ohne Vorsteherbeauftragung?) aus.

Und wenn da nicht genug dabei sind, die denken wie du und ich, dann muss man sich überlegen, wie lange man das aushält und wo es hinführen soll, wenn man ständig querschiesst.

Ich hab mich für meine Kinder und meine Familie entschieden. Es ist wunderbar!

Der Glaube an und die Beziehung zu Jesu, haben nichts mit einer Organisation zu tun.
Aber einer Gemeinde wollte ich in jedem Fall angehören. Also habe ich mir eine gesucht.

Und ich kann dir versichern, dass dort auch an Jesus und den Heiligen Geist geglaubt wird.

Da muss Dr. Leber einfach widersprochen werden. Das ist infam, was er da unter seinen Schäfchen über andere Gläubige streut.

Nur ein Beispiel, obwohl ich mich ausdrücklich nicht zu diesem Bereich zähle:
Im Gegensatz zu seinem Verantwortungsbereich boomt es im evangelikalen Bereich geradezu! Und das mitten in Deutschland.

Also, Kopf hoch Tom!

LG

Andreas