Helmut, da wo Du jetzt bist sind keine konfessionellen Schranken mehr vorhanden. Das hast Du schon hier geglaubt und darfst es ganz sicher erleben, wo Du jetzt bist.
Dafür, daß Du hier die Hoffnung nie aufgegeben hast, sei Dir Dank gesagt.
Mögen es noch viele Dir gleich tun, damit diese menschlichen Barrieren endlich aus den Köpfen verschwinden mögen.
Er war von Anfang an dabei in den Foren, den Mailinglisten und ich habe ihn als aufrechten Kämpfer für die Wahrheit erlebt und bin traurig, lesen zu müssen, dass er verstorben ist. Den Angehörigen gilt meine herzliche Anteilnahme.
1 Oft streust du Samen auf harten Weg;
oft streust du Samen ins Dorngeheg’;
oft streust du Samen auf Fels und Sand;
oft streust du Samen in gutes Land.
Oh, wie wird die Ernte sein?
Oh, wie wird die Ernte sein?
Ob du gestreut ihn in Nacht oder Licht,
ob du gesät ihn in Kraft oder nicht,
ob du ihn erntest erst dort oder hier,
sicher bleibet die Ernte, die Ernte dir.
2 Oft streust du Samen mit Glaubensmut,
oft streust du Samen in Sündenglut,
oft streust du Samen, von Schmach bedroht,
oft streust du Samen in Sorg’ und Not.
Oh, wie wird die Ernte sein?
Oh, wie wird die Ernte sein?
Ob du gestreut ihn in Nacht oder Licht,
ob du gesät ihn in Kraft oder nicht,
ob du ihn erntest erst dort oder hier,
sicher bleibet die Ernte, die Ernte dir.
3 Oft streust du Samen auf dunkeln Pfad,
oft streust du brennende Tränensaat,
oft streust du Samen auf Hoffnung aus,
daß einmal würde auch Frucht daraus.
Oh, wie wird die Ernte sein?
Oh, wie wird die Ernte sein?
Ob du gestreut ihn in Nacht oder Licht,
ob du gesät ihn in Kraft oder nicht,
ob du ihn erntest erst dort oder hier,
sicher bleibet die Ernte, die Ernte dir.
Lieben Freunde,
Christ im Dialog berichtete am Dienstag, 26. Mai 2009, eindrücklich anteilnehmend über die ökumenische Trauerfeier für Helmut Züfle-Tunger (Diakon i. R.).
Auszüge: „Helmut hatte immer ein besonderes Gespür für die wesentlichen Dinge, denen er in Worten aber auch in Formen und abstrakten Gegenständen eine anschauliche Konkretisierung verlieh. Helmut war überzeugter Christ und zugleich innerlich und thematisch mit vielen unterschiedlichen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Weltanschauung verbunden. Dem großen Gemeinsamen, das in GOTT mündet, wollte der 69-jährige Sozialtherapeut stets nachspüren.
Er hat, wie viele andere auch, als Diakon die Erfahrung in der neuapostolischen Kirche gemacht, dass von ihm umgesetzte Maßnahmen, die er für sinnvoll und gut hielt und die in der Gemeinde eigentlich allgemeine Anerkennung fanden, mit seinem Ruhestand dann plötzlich vorbei waren.“
LG Micha + + +