Kirchliche Feiertage

Für alle, denen der auch englischsprachige Thread vielleicht nicht ganz geheuer ist ( :wink: ), in letzter Zeit ging es auch, unter anderem, um Halloween und die Sicht der NAK dazu.

Was haltet ihr persönlich von Halloween-Feiern? Was wißt ihr über die Ursprünge der verschiedenen christlichen Feiertage? Habt ihr euch schon einmal Gedanken gemacht, warum bestimmte Feste zu genau dem Zeitpunkt gefeiert werden, an dem sie es nun einmal werden und was bestimmte Bräuche für Ursprünge und Bedeutung haben?

Gott und wir, wußten´s schon, nur Ihr noch nicht. :wink:

  • oder was?
  • oder wer?
  • oder wo?

Hallo Ihr passiven Zuleser,
Warum ertarrt dieses Forum immer wieder, wenn mann nur in den Bereich der Wahrheit kommt.
plötzlich ist niemand mehr zu lesen, außer an der Klagemauer. Sind wir nicht alle Juden???

Es geht doch nicht um Einzelheiten konform zu machen, so das jeder lachen kann. Hier geht es doch um Religion oder das, was man dafür hält.
Widerspruch wird hier nicht nur geduldet, sondern gefordert.
Natürlich in vernünftiger Art und Weise :wink: , ohne den Admins vorauszugreifen. Was soll diese Duckmäuserei???

lGaD eimi

Eine Portion Mut tut gut :wink:

eimi, ich z.B. komme mit deiner unkonventionellen Schreibweise nicht klar, will sagen, ich verstehe deine Einträge oft nicht, will sagen, kann sehr oft, wie oben auch, keinen Bezug zwischen Frage und Antwort herstellen. Da sind Gedankensprünge denen ich nicht folgen kann.
Da kann man sich dann nur raushalten. :wink:

Hi,

zum Ursprung der christlichen Feiertage hilft vielleicht dies weiter…

Klick

lg Katze

oder jenes

dito

Nicht wirklich. Die Darstellungen sind grob verkürzt und teilweise unrichtig. Da urteilt jemand aus einer heutigen christlichen Sicht, ohne genauere Kenntnis der Geschichte und vor allem der Mythologie.

Zu Halloween sagt der Link von Katze z.B. Folgendes:
"Etwa im 2. Jahrhundert vor Christus versuchten sich irische Kelten vor den umherirrenden Seelen Verstorbener zu schuetzen. Dazu brachten sie an Samhain, am 31. Oktober, ein Men-schenopfer, das sie, in Weidenkoerben eingesperrt, lebendig verbrannten. Opfer waren mei-stens Kinder, die die Druiden (Priester) von der veraengstigten Bevoelkerung forderten. Dazu stellten sie vor die Haeuser derer, die das Opfer bringen mussten, eine ausgehoehlte, erleuchtete Steckruebe (spaeter einen Kuerbis). Wurde das Kind ausgeliefert, bleib die Ruebe zum Schutz des Hauses zurueck. Verweigerte die Familie das Kind, beschmierten die keltischen Priester die Tuer mit Blut, was einem Todesurteil aller dort Wohnenden gleichkam(…)
dass das urspruengliche „trick or treat“ der Druiden Tod und Verderben brachte und Goetzendienst in reinster Form war. Unseren Kindern wird beigebracht, dass Halloween etwas Lustiges ist.

Die Frage ist: „Wie stehen Sie zu Halloween?“ Die Bibel sagt, dass wir mit allem, was wir tun, Gott verherrlichen sollen (1. Korinther 10,31). Koennen Sie mit einem daemonischen Fest Gott verherrlichen?"

Dem entgegen steht:
"The God of the Underworld

According to Caesar, a most notable deity of the Gauls was (in Roman nomenclature) Dis, or Pluto, the god of the Underworld inhabited by the dead. From him all the Gauls claimed to be descended, and on this account, says Caesar, they began their reckoning of the twenty-four hours of the day with the oncoming of night. [To this day in many parts of France the peasantry use terms like annuity, o’né, anneue, &c., all meaning “to-night,” for aujourd hui (Bertrand, “Rel. des G.,” p. 356] The name of this deity is not given. D’Arbois de Jubainville considers that, together with Aesus, Teutates, Taranus, and, in Irish mythology, Balor and the Fomorians, he represents the powers of darkness, death, and evil, and Celtic mythology is thus interpreted as a variant of the universal solar myth, embodying~ the conception of the eternal conflict between Day and Night.



The God of Light

The God of Light appears in Gaul and in Ireland as Lugh, or Lugus, who has left his traces in many place-names such as Lug-dunum (Leyden), Lyons, &c. Lugh appears in Irish legend with distinctly solar attributes. When he meets his army before the great conflict with the Fomorians, they feel, says the saga, as if they beheld the rising of the sun. Yet he is also, as we shall see, a god of the Underworld, belonging on the side of his mother Ethlinn, daughter of Balor, to the Powers of Darkness.

[88]



The Celtic Conception of Death

The fact is that the Celtic conception of the realm of death differed altogether from that of the Greeks and Romans, and, as I have already pointed out, resembled that of Egyptian religion. The Other-world was not a place of gloom and suffering, but of light and liberation. The Sun was as much the god of that world as he was or this. Evil, pain, and gloom there were, no doubt, and no doubt these principles were embodied by the Irish Celts in their myths of Balor and the Fomorians, of which we shall hear anon; but that they were particularly associated with the idea of death is, I think, a false supposition founded on misleading analogies drawn from the ideas of the classical nations. Here the Celts followed North African or Asiatic conceptions rather than those of the Aryans of Europe. It is only by realising that the Celts as we know them in history, from the break-up of the Mid- European Celtic empire Onwards) formed a singular blend of Aryan with non-Aryan characteristics, that we shall arrive at a true understanding of their contribution to European history and their influence in European culture."

(Quelle

Übrigens wurden nicht nur heidnische Bräuche gerne übernommen, wenn es half, das Christentum vorwärtszubringen, es wurden auch gerne heidnische Mythen genommen, um noch Ungläubige zu überzeugen, so wie z.B. in dieser Geschichte , in der St. Patrick den Irischen Helden Cuchulainn aus dem Totenreich (angeblich der christlichen Hölle, wo er als Heide hingehört) herbeirufen läßt, damit dieser den gegenwärtigen König davon überzeugt, zum Christentum zu konvertieren…(als Belohnung darf Cuchulainn dann in den Himmel)

"The Phantom Chariot of Cuchulain

Cuchulain, however, makes an impressive reappearance in a much later legend of Christian origin, found in the twelfth-century “Book of the Dun Cow.” He was summoned from Hell, we are told, by St. Patrick to prove

[238]

the truths of Christianity and the horrors of damnation to the pagan monarch, Laery mac Neill, King of Ireland. Laery, with St. Benen, a companion of Patrick, are standing on the Plain of mac Indoc when a blast of icy wind nearly takes them off their feet. It is the wind of Hell, Benen explains, after its opening before Cuchulain. Then a dense mist covers the plain, and anon a huge phantom chariot with galloping horses, a grey and a black, loom up through the mist. Within it are the famous two, Cuchulain and his charioteer, giant figures, armed with all the splendour of the Gaelic warrior.

Cuchulain then talks to Laery, and urges him to “believe in God and in holy Patrick, for it is not a demon that has come to thee, but Cuchulain son of Sualtam.” To prove his identity he recounts his famous deeds of arms, and ends by a piteous description of his present state:

"What I suffered of trouble,
O Laery, by sea and land -
Yet more severe was a single night
When the demon was wrathful !
Great as was my heroism,
Hard as was my sword,
The devil crushed me with one finger
Into the red charcoal ! "

He ends by beseeching Patrick that heaven may be granted to him, and the legend tells that the prayer was granted and that Laery believed."

Nur ganz kurz dazu …

Ehrlich gesagt interessiert es mich nicht sonderlich ob Weihnachten sich eventuell aus dem Mithraskult entwickelt hat oder andere christliche Feiertage an den Festen der jüdischen Tradition angelehnt sind. Ob bei manchen an jüdischen Festen angelehnten traditionellen Feiertagen nachträglich einige heidnische Bräuche übernommen wurden oder nicht.

Letztendlich ist doch nur wichtig, was dieses Fest heute für MICH bedeutet.

Warum feiere ICH Weihnachten?
Warum feiere ICH Ostern?
Warum feiere ICH Pfingsten?

Halloween ist z.B. etwas das ich selbst nicht feiere. Aber meinen Kids hat es als sie jünger waren Spaß gemacht, heute haben sie auch nichts mehr damit am Hut. Bei uns im Harz gibt es das traditionelle Walpurgis, auch da gibt es Pfarrer, die dagegen “wettern”. Es sollte wohl jedem klar sein, dass diese Feste mit Kirche absolut nichts zu tun haben und außerdem glaube ich kaum, dass sich irgend jemand der an Halloween Spaß hat darüber Gedanken macht, dass sich dieses Fest aus einem Opferkult entwickelt hat. Heute will mit diesem Fest keiner einen Gott aus der Unterwelt gnädig stimmen. Genausowenig wie jemand wirklich glaubt, dass in der Walpurgisnacht sich wirklich die Hexen in früherer Zeit zu einem Fest getroffen haben. Auch dies Fest geht auf ein keltisches Fest zurück genannt Beltane. Es ist ganz einfach Tradition dies zu feiern, der Einzelhandel freut sich.

Fakt ist, dass ich heute soweit bin, dass ich meine Beziehung zu Gott nicht beeinträchtigt sehe, nur weil ich vielleicht ein Fest feiere (Karneval,Halloween und was weiß ich noch) von dem einige Christen sagen ein Christ DARF das NICHT feiern.

Menschen pflegen Traditionen ob nun heidnisch oder nicht … ich halte das für die Gemeinschaft wichtig. Es ist etwas beständiges an dem sich die Menschen “festhalten” können, es ist etwas Vertrautes, etwas wie “Heimat”.

Ich glaube nicht, dass Gott uns einmal daran messen wird, an welchen menschlichen Traditionen wir festgehalten haben und an welchen nicht.
(sofern wir mit diesen Traditionen anderen Menschen keinen Schaden zufügen)

Soweit meine Meinung dazu.

Liebe Grüße

Gaby

[=>MYBISCHOFF]

Recycling als Erntedankthema > (15. Oktober 2009)

Für etliche neuapostolische Kirchengemeinden liegt ihr Erntedanktag 2009 nun ein paar Tage zurück, andere haben ihn noch vor sich (> [u][=>MYBISCHOFF berichtete][/u]> ):

…Herbstausgabe 2009 des US-amerikanischen Kirchenblatts »vision«. Titelthema und Anlass des Hefts ist der bevorstehende > Thanksgiving Day > in den Vereinigten Staaten am 26. November 2009.

Während die Kanadier ihr Thanksgiving bereits gestern, am zweiten Montag des Oktober begangen hatten, liegt der US-amerikanische Erntedanktag auf dem jeweils letzten Donnerstag des Monats November.

Vorbereitend > ruft Bezirksapostel Leonard C. Kolb im Blatt zur Dankbarkeit für alle guten Gaben auf.

Werte DiskursteilnehmerInnen,

für neuapostolische Apostel ist Erntedank also ein „Recyclingthema“ :wink: . Warum auch nicht. Schließlich ist man „Recyclinggottesdienste“ mit „Recyclingtextworten“ zuhauf gewöhnt („diente Bap. Xy mit dem Wort, über das Stap. W schon in Z gepredigt hatte…“). Doch auch das zugrunde liegende Amts- und Textverständnis des Apostelamtskörpers macht einen recht recyclierten Ur-Eindruck. Na-amtlicher Permanentadvent lebt halt vom andauernden Recycling. Und so werden Weihnachtsmänner zu Osterhasen und aus F&A wird der neue Glaube (Katechismus Nakat - wie der Phoenix aus der Veraschung).

Zeitgemäß klärt MBISCHOFF die neuapostolische Naktion auf, dass in der Ukraine Ostern als der für das Land wohl wichtigste Feiertag des Kirchenjahrs nicht wie in Westeuropa nach dem gregorianischen, sondern gemäß orthodoxer Tradition nach dem julianischen Kalender berechnet und feiert, sowie dass sich die Berechnung des genauen Osterdatums in der Christenheit bekanntermaßen nach dem Mondkalender richtet. Schwiegerapostel Ehrich erscheint so als doppelösterliche Na-Figur ([-> FLEXIOSTERN by MYBISCHOFF]).

Auch sehr viele einfache neuapostolische Gebietskirchenjubiläen werden neuerdings als ganze Jubiläumsjahre recycled ähm. gefeiert (Wohlfühljahre). Als einfaches Geschwist ist für mich immer wieder bewundernswert, wie moralelastisch mein Amtskörper die Feste feiert, wie sie fallen gelassen werden. Auch die „Botschaft“ scheint sich in einem perpetuierenden Recyclingprozess des Apostelamtskörpers zu befinden, über den dieser zwar keine Ahnung hat (wir wissen’s nicht) aber trotzdem jeder leise denken darf, was er will (na-amtliches Denken ohne Wissen=Weisheit). Das Dogma war zwischenzeitlich ja wieder entdogmatisiert worden. Über das komprimierte Nichtwissen muss nicht länger mehr hartleibig geschwiegen werden.

„In Kürze beginnt die Advents- & Weihnachtszeit. Im Verbundensein mit Bezirksapostel i.R. Hermann Engelauf sowie den Aposteln, Bischöfen und all euren Segensträgern wünsche ich eine besinnliche und stimmungsvolle Adventszeit, die einmündet in ein friedvolles, gesegnetes Weihnachtsfest.“ ( [=>Wirtschaftsapostel Brinkmann zum Fest]).

„Vorbereitend ruft Bezirksapostel Leonard C. Kolb im Blatt [Anm. „vision“] zur Dankbarkeit für alle guten Gaben auf“ :wink: .

Danke, danke, danke und - shalom