Lieben Freunde,
seit 3 Tagen habe ich einen Ohrwurm. Nicht weiter schlimm, nur mir feht das komplette Lied. Hier mein (textlicher) Ohrwurm: Tausenmal hab ich empfunden
seiner Gnade Wunderhand;
durch den Trost durft ich gesunden,
den mein Herz bei ihm stets fand.
Fest ich bleibe an dem Einen:
Christus in dem Geistesamt,
dessen Feuer in den Seinen
stets in neuer Glut entflammt.
Text: Ernst Heinrich Gebhardt (1832-1899 - bearbeitet von Dirk Schulz (geb. 1964) - Melodie: John Bacchus van Dykes (1823-1876)
Wer steht mir mal ´ne Runde lang bei…?
Gruß von Eurem Micha
Ich weiß liebste tergram, aber ich wollte wiedermal „…Deine Stimme hören…“ Ja stimmt. 37 Jahre fröhlich Lieder singen prägt. Man wird viele nicht los. Warum auch. Es geht nur so vieles verloren, das einem beim Pilze suchen zwischen Königs-Wusterhausen und Lübbenau in den Sinnn kommt.. So wars´s. Mehr nicht. Danke!
Micha
es gibt in den Tiefen des www Audio-Files - vielleicht kann dir das helfen. Alternativ gibt es Foren, in denen sich Übersetzer tummeln und austauschen - auch für Hebräisch. Im Zweifel zu finden via google. Den google-Übersetzer kennst du sicher schon.
Ansonsten: Ich passe. Aber ich würde das Lied gern hören. Stellst du es nach Fertigstellung auf youtube ein? Büüüüüttteeee!
… das geht schlecht, tergram. Dafür müsste ich es ja aufnehmen. Und sowas kann ich (auch) nicht, außerdem würde es - glaube ich - nicht zum Anlass passen.
Komm´ mal vorbei, dann singen wir es zusammen.
Und bis dahin suche ich weiter, ich finde schon Hülfe.
wir haben heute gesungen. Es war ein berührender Anlass. Die Aussprache hat auch geklappt (dank fachlicher Hilfe) - und wir sollten das wirklich mal zusammen singen.
Unter seiner Leitung habe ich herrliche Chorerlebnisse genossen, die ich nicht missen möchte. Brücher hatte augenzwinkernden Humor und zuweilen sogar eine herzerfrischende Spitzbübischkeit die ansteckte. Mich jedenfalls. Als ich unlängst von seinem Heimgang hörte geht mir ein Lied aus seiner Feder nicht mehr aus dem Kopf. Leider nur die erste Strophe. Diese hier:
„In schweren dunklen Stunden, wenn meine Seele weint. Und mir des Kreuzes Bürde unsagbar schwer erscheint. Dann schaue ich nach oben der Vater blicket mild: Sieh bald bist du zu Hause, daheim bei mir mein Kind. Sieh bald bist du zu Hause, daheim bei mir mein Kind.“
Ich beabsichtige übrigens, anhand dieses „Brücher-Liedes“, u. a. ein neues Thema in der Rubrik „Glaubensleben“ zur Diskussion zu stellen. Frage: Wer kann mir den kompletten Liedtext zukommen lassen? Den Notensatz habe ich unauslöschlich im Kopf. Vielen Dank im Voraus.
Maximin grüßt still und demutsvoll ergeben…
„In schweren dunklen Stunden, wenn meine Seele weint. Und mir des Kreuzes Bürde unsagbar schwer erscheint. Dann schaue ich nach oben der Vater blicket mild: Sieh bald bist du zu Hause, daheim bei mir mein Kind. Sieh bald bist du zu Hause, daheim bei mir mein Kind.“
Maximin,
Ihre Erwähnung der vorstehenden Verse erinnert mich spontan an ein kürzliches Gespräch mit einem Neuapostolischen. Er, im Chor der Kirche, mokierte sich darüber, dass das in der Chormappe der Kirche befindliche Lied mit dem vorstehenden Text so häufig gesungen werde. In ganz normalen Gottesdiensten, also gar nicht etwa am Bett von leidenden oder kurz vor dem Sterben befindlichen Mitgliedern, wo der Textvortrag situationsbezogen Sinn macht. Im Gottesdienst seien ja auch junge, ganz junge Menschen, ‘was denken sie,’ so fragte mein Bekannter, ‘wenn sie diesen Text hören?’ Ich konnte/kann die Frage verstehen, denn für Menschen, die das Leben vor sich haben, die mitten im Leben stehen oder auch noch als die Älteren eine gewisse Zeit sich des Lebens erfreuen können, erscheint mir das Lied deplaziert. Aber, wie gesagt, dem im Sterben liegenden oder demjenigen, der im Altersleid nicht mehr am Leben so recht teilhaben kann und will, dem kann das Lied ein Trost sein.
Vielleicht braucht die Neuap.Kirche, oder mißbraucht sie das Lied und implementiert in den Text ihre Naherwartung der Brautheimholung?
Darauf läuft´s im Endeffekt hinaus. Nur das gilt es aufzuarbeiten. Finde ich jedenfalls. Warum nur lieferst Du mir leider nicht den erbetenen Liedtext, sondern nimmst meine angekündigte Thematik vorweg…?
Maximin + + +
Entschuldigung, wenn’s um den Text geht, ich habe keine Chormappe, aber im Internet fand ich den NAK-Text (oder gar Original-Text?):
In schweren dunklen Stunden, wenn meine Seele weint,
weil mir des Kreuzes Bürde unsagbar schwer erscheint.
dann schaue ich nach oben. Mein Vater tröstet mich.
“Sieh bald bist Du zu Hause, komm heim ich wart auf Dich”
In schweren Prüfungstagen, wenn fast das Herze bricht
und ich in Sorge rufe: “Herr, warum hilfst Du nicht?”
dann schaue ich nach oben. Mein Vater tröstet mich.
“Sieh bald bist Du zu Hause, komm heim ich wart auf Dich”
Ja, ja Verbindlich. Die Liednummer weiß ich schon noch aus dem “Hut”. Nur verfüge ich über keine NAK-Liedermappen mehr. Verstehts Du das…? Mir geht es in diesem Zusammenhang um das, was in meinen Kopf eingraviert wurde, was das mit mir gemacht hat und bis heute noch bewirkt.
Maximin
@ maxim:
manche heben sogar noch die Zeitung "Neues Deutschland auf, sozusagen als Erinnerung an alte Zeiten.
Ich habe noch eine Chormappe für dich, quasi als Erinnerung, wenn du möchtest?