NAK Bezirksjugendstunde in Leipzig-Mitte: "Brauchen wir Apostel?"



Werter Glaubensklatschreporter Müller-Bahr, lieber anonymer Moderator und all ihr Leipziger Bezirksjugendlichen :sunglasses:,

nach Konfiunterricht mit anschließend kollektiv abgelegtem Konfirnaktionsgelöbis incl. erteiltem Konfirnaktionssegen eine Jugendstunde mit so einem Thema :wink: . Gerade so, als ob im Konfiunterricht das Thema “Apostel in der Kirche - Ist das überhaupt notwendig?” nicht angeschnitten worden wäre.

Die weiteren Glaubenssonderartikel der Nakoliken vertiefen ja gerade die Aspekte Sündenvergebung und Sakramente, aber auch das derzeit noch total unausgegorene Amts- und Kirchenverständnis Gottes.

Das Züricher Selbstbild des „Apost**e**lats (der BaVianer) ist doch seit dem usteren Infoabend bekannt wie ein bunter Hund und wird von den selbstbildgerechten Selbstbildern rollenspielerisch zelebriert par jesuanischer excellence:

  • „Der von Jesus Christus gelegte Weg zum Heil in unserer Zeit
  • _1. Die Neuapostolische Kirche ist von Jesus Christus durch lebende Apostel geleitet… .
  1. Das Apostelamt ist das von Jesus Christus bevollmächtigte Amt zur Heilsvermittlung.

  2. Apostel sind unerlässlich, um seine Kirche auf die von ihm verheißene Wiederkunft vorzubereiten.

  3. Die Spendung der Sakramente Heilige Versiegelung und Heiliges Abendmahl sowie die Vergebung der Sünden sind an das Apostelamt gebunden_“.
    (nak.org vom 15.10.2007).

Angesichts der Fangfragestellung des Bezirzjugendabends und des Leipziger Allerleis (wir berichteten) frage ich mich schon: „Haben die Leipziger Opfer- und Segensträger noch alle Opferdöschen im Schrank“? Brauchen Apostel Opfer? Braucht Gott Rendietobjekte seines Bezirzapostolizisten R. Krause? Brauchen Apostel Bezirksapostel? Brauchen Bezirksapostel Stäpste? Brauchen die Geschwister keinen Forschungsbericht?


s.

Brauchen wir Apostel?

Hierzu eine klare unmissverständliche Antwort:

https://www.naktalk.de/heilung-sucht-ihre-wege/

Vor Kurzem von Fridolin hier eingestellt.

Die Frage geht ins Leere. ‘Apostel’ sind per Definition von Jesus selbst berufene Männer. Nun ist Jesus nicht auf Erden, wie jeder weiß. Daher kann’s solche in keiner Kirche weltweit geben. Sicher, Kirchen können ihre Diener so bezeichnen, aber eine solche Kirchenhandlung macht aus keinem so benannten einen Apostel i.S. der Bibel. Da Jesus in seiner Zeit auf Erden gar nichts an Anordnungen hinterlassen hat, was nach seiner Himmelfahrt hinsichtlich Nachfolger der von ihm berufenen Apostel zu geschehen hat, ist davon auszugehen, dass ihm zumindest die Bezeichnung der Männer, die das Evangelium lehren sollen, völlig unwichtig war. Wäre ja auch sonderbar, hätte er auf eine solche Außerlichkeit entscheidendes Gewicht gelegt. Das bedeutet, dass nach Jesus Christen keine Männer brauchen, die einen speziellen Titel wie den eines Apostels tragen. Und keine Kirche kann sich daher etwas darauf einbilden, wenn sie auf solche Amtsbezeichnung pochend eine Einzigartigkeit vor Gott meint darzustellen. Die Vernunft sagt uns doch, dass es allein darauf ankommt, dass die christlichen Diener die Völker das Evangelium aus Jesus Christus lehren - egal wie diese Männer in ihren Kirchen bezeichnet werden!

Meint
Com.

Da hat ja shalom etwas Wording aus seinem Zitat herausgelöscht. Das finde ich persönlich aber als wichtiges Statement:

Nach zwei Stunden musste die Gesprächskreis trotz des weiteren Interesses aus Zeitgründen beendet werden. > Ehrliche und offene Schlussgedanken der Jugendlichen sowie auch viele anschließende Rückmeldungen und Unterhaltungen zeigten den Bedarf an einen Austausch wie diesen.

Wenn ich zwischen den Zeilen lese:
a) Warum muss Ehrlichkeit und Offenheit so bewusst angesprochen werden? Wär ja schön, wenn es nun einen Kulturwandel gibt, wo diese beiden Werte willkommen sind.
b) “…zeigten den Bedarf an einen Austausch wie diesen.” Tja, was war wohl die Antwort und das Feedback der Jugendlichen? Brauchen wir Apostel oder brauchen wir sie nicht?

Ja, Bezirks-Elster.

Das Fehlen konkreter Aussagen (wie sehen es die Jugendlichen, wie die Lehrkräfte, worin besteht nun der konkrete Redebedarf und aus wessen Sicht?) wirft schon ein paar Fragen auf…

LG
Centaurea

guten Abend Forum,
WENN — DANN ------------ WENN in diesem Gesprächskreis mit Frischlingen der Konfirmanden zum Thema “Geheimhaltung des Forschungsberichts — warum?” gewesen wäre ----- DANN wäre der “Gesprächskreis” nach 5 Min. beendet gewesen, weil keine Antwort auf nicht gestellte Fragen. Oder hätte es “Zugabe, Zugabe” Rufe gegeben? Bitte Aufklärung!
Shalom, — hatikwa

guten Abend Forum,
WENN — DANN ------------ WENN in diesem Gesprächskreis mit Frischlingen der Konfirmanden zum Thema “Geheimhaltung des Forschungsberichts — warum?” gewesen wäre ----- DANN wäre der “Gesprächskreis” nach 5 Min. beendet gewesen, weil keine Antwort auf nicht gestellte Fragen. Oder hätte es “Zugabe, Zugabe” Rufe gegeben? Bitte Aufklärung!
Shalom, — hatikwa

Vielleicht schon eher wie 5 Min. :smiley:
Weshalb halten die Männer im schwarzen Anzug den Forschungsbericht unter Verschluss. Das Gespenst der Angst macht ihnen wohl zu schaffen. :smiley:

Ja, es scheint so, dass der von der NAK -Führung unter ihren Gläubigen traditionell anerzogene kultische Glaube an die Notwendigkeit (ihrer) Apostel in der jetzigen NAK-Generation im Sinkflug schwindet. Ich denke, die Kirche ist selbst schuld daran. Sie versucht permanent, durch ausführlichste Behandlung des Themas in Gottesdiensten entgegenzusteuern, indem mehr über dieses Amt und ihre Amtsträger gepredigt wird als über Gott oder Jesus Christus oder den hGeist, und realisiert dabei nicht, wie gerade diese ‘Bearbeitung’ der Anhängerschaft das Gegenteil bewirkt! Es ist ja auch sonderbar, wenn die NAK-Führung den anderen Christen zugutehält (notgedrungen!), dass unter ihnen selbstverständlich Gott und Jesus Cristus und der hGeist wirken, aber die diesen wichtigsten Säulen des Christentums untergeordnete Ebene der wahren Dienerschaft der Gottheit als nicht vorhanden bei jenen Christen feststellt. Das sieht so aus, als halte die NAK ihre Apostel für das Wichtigste auf dem Glaubensgebiet schlechthin, eben wichtiger als Gott! Und es sieht ferner so aus, als halte die NAK den allseits tätigen Gott nicht für fähig, in den anderen Kirchen die an sich von Gott gebrauchten Knechte in rechter Weise dort zu etablieren, als hätten es die anderen Christen eben doch nur mit einem beschnittenen Gott zu tun!

Gott ist doch der ‘Chef’, salopp gesagt, und wo der ist und handelt, da weiss er als der Allmächtige auch seine ‘Angestellten’ einzusetzen; welcher Chef eines Unternehmens setzt denn seine Mitarbeiter nur in einer einzigen Filiale ein und lässt in den anderen Filialen nicht legitimierte und somit ungeeignete Leute werkeln?

NAK überlege mal, was Du da machst? Dein Konzept, wer soll das verstehen, wenn er einigermassen zu denken in der Lage ist? Und die jungen Leute von heute, immer mehr denken nach! NAK, du schaffst es nicht, ihnen das abzugewöhnen. Ich denke mal, dass in jener Veranstaltung, von der hier eingangs berichtet ist, zutage trat, was ich vorstehend angeschnitten habe. Das breitet die NAK natürlich nicht aus!

Meint
Com.

NAK überlege mal, was Du da machst? Dein Konzept, wer soll das verstehen, wenn er einigermassen zu denken in der Lage ist? Und die jungen Leute von heute, immer mehr denken nach! NAK, du schaffst es nicht, ihnen das abzugewöhnen.

Meint
Com.

Die Zeiten des unkritischen Nachfolge Glaubens ist vorbei. :mrgreen: Eventuell könnten die NAK Gewaltigen damit ein Problem haben. :smiley:
Viele der Gläubigen, nicht nur die jüngeren, folgen nicht mehr bedingungslos Schritt für Schritt nach :smiley:
Ich glaube das die NAK in nicht ferner Zukunft, hier in Europa vor dem Kollaps steht und deshalb versuchen wird dem gegen zu steuern. Mit Zügel langsam wieder straffer ziehen. Aber darin liegt ein schier unlösbares Problem verborgen.
Der Mensch von heute hat gelernt, selber Entscheidungen für sein Wohl zu treffen. :smiley:



Werte Bezirks-Elster, lieber Centaurea und all ihr DiskrusteilnehmerInnen :sunglasses:,

es klimpert der Müller am lauschenden Bach und nur das ist für „bahre“ Münze zu nehmen. Schließlich geht es um „Ackeptanz“ durch gezielt placierte Außenwirkung.

In meinem Erföffnungsposting wies ich dezent darauf hin, dass das Thema für eine der Konfi-Frischlingsstunde etwas merkwürdig daherkommt. Im Jahr des Herrn 2018 wirkt es in Relation zu den nakademischen Glaubenssonderartikeln äußerst aufgesetzt.

Am 15.03.2016 hatte Glaubensklatschreporter Rother dem vierstufigen Amtsverständnis einen Nac-yesterday-Artikel gewidmet: „Dem Amtsverständnis widmet der Katechismus das komplette Kapitel 7. Dort wird das geistliche Amt als eine „durch Ordination erteilte Bevollmächtigung, Segnung und Heiligung zum Dienst in der Kirche Christi“ definiert, das „in der Kraft des Heiligen Geistes ausgeübt“ wird“ („Alle Apostel bauen am Amtsverständnis“). Ist das unter Bezirksapostolizist R. Krause im Bezirk Leipzig immer noch Leipziger Allerlei? Nake News der Glaubensklatschpresse? Das Apostelamt ist doch die kultinaktive Glaubenszutat für die ökumenische Kirche Jesu Christi der Apostelendzeit.

Der Stapst stellt die Kirche Jesu Christi ja nicht auf den Kopf („Wir stellen unsere Kirche nicht auf den Kopf“).

Bereits am 22.10.2016 veröffentlichte Glaubensklatschreporter Rother die Kolumne („Fragen und Antworten zum Amtsverständnis“).

Am 21.06.2017 entfaktete Glaubensklatschreporter Rother das total apostellastige Amtsverständnis in schwarz-weiß („Amtsverständnis entfaltet sich schwarz auf weiß“).

Am 26.12.2017 hatte Glaubensklatschreporter Rother über der stand der Apostelnotwendigkeit informiert („Zwischenbilanz in Sachen Amtsverständnis“).

Am 22.10.2017 hatte Glaubensklatschreporter Rother über die eventuelle formale Trennung (Aufspaltung) der Amtskörper in Amt und Hierarchie berichtet („In Trennung Amts und Hierarchie“).

Angesichts dieser nakten Fakten kommt mir die Frischlings-Konfistunde mit ihrer Fangfragestellung reichlich verspätet vor. Das Thema klingt eher wie ein undercoveriger Missions- und Visionsbefehl an williges Glaubenskanonenfutter.

Die Bezirks-Elster zitiert aus dem Artikel über das Event: „“…zeigten den Bedarf an einen Austausch wie diesen.” Tja, was war wohl die Antwort und das Feedback der Jugendlichen? Brauchen wir Apostel oder brauchen wir sie nicht?“. Das Gottesreichspropagandaapostolarium formuliert auf Basis seiner Glaubenssonderatikel die stammapostolare heilsnotwendige Selbstbildnotwendigkeit und das lechzt doch geradezu nach „Austausch wie diesen“ und Berichterstattern mit Berichtserstattungen wie diesen über solche Events :wink: .

War das Event gar ein nakademisch überwachter Freisetzungsversuch (Feldversuch) im heilen Rahmen der „Räsonanzgruppe Jugend“ von heiklen Elementen des bislang immer noch total unausgegorenen Apostelamtselbstbildselbstverständnisses? Kommt deshalb der Bericht so „bahr“ jeglicher Inhalte zum Thema rüber?

s.

https://www.naktalk.de/warum-laesst-gott-das-zu/
naktalk hat in einer neuen Verlautbarung zu dem rasanten NAK Kirchen Schließprogramm
Stellung genommen.
Tiefgehende Einblicke. :smiley:

Zur Frage, ob wir in der Neuapostolischen Kirche Apostel brauchen ist zunächst einmal zu sagen, dass hier der Kirchenname Programm ist. Katechismus, Glaubensartikel, Predigt sind übervoll davon.
Im Gottesdienst am vergangenen Sonntag kam das Wort „Apostel“ oder „Apostelamt“ gefühlt in jedem zweiten Satz sowohl in der Predigt als auch der Copredigt vor und wurde auch noch von diversen Chorliedern (welche Gnade, o welche Gnade, dass der Herr heut Apostel ersah) etc. flankiert. Von Jesus Christus war da kaum die Rede.
Wie müssen die AT‘s da per Leitgedanken wohl wieder gebrieft worden sein. Mich würde tatsächlich interessieren, was der Schreiber der Leitgedanken da vorgegeben hat.

Klar ist natürlich, das sich das Apostolat niemals selbst infrage stellen wird. Spätestens nach der Anstellung durch NAKI wäre im Gegensatz zum Ehrenamt nicht zuletzt die wirtschaftliche Existenz gefährdet. So können sie gar nicht anders (wes Brot ich es …), heiliger Geist hin oder her.

Doch je mehr und öfter die eigene Notwendigkeit wieder und wieder in den Vordergrund gestellt und von nacheifernden AT‘s pausenlos wiederholt wird, um so verdächtig unglaubwürdig wird das Ganze, so mein Eindruck.
Ich habe ab und zu mal in die Gesichter der Hörerschaft geblickt. Was ich da gesehen habe, sprach Bände. Aber nach dem GD waren alle wieder glücklich, schließlich war es ja wieder mal geschafft.

Hallo zusammen,
Dass die NAK bzw das Erlösungswerk Apostel braucht kann man hier nachlesen: http://nac.today/de/158033/607121
Hier einige Beispiele
„Was hat uns Gott verheißen?“, fragte der Kirchenleiter
Dass er mit seinen Aposteln ist, bis sie ihren Auftrag erfüllt haben.

Lasst uns dafür beten, dass die Apostel ihren Auftrag erfüllen können, dass sie das Wort Gottes verkündigen können, dass sie die Braut sammeln können. – Die ganze Gemeinde ist gefragt. Macht mit! Lasst uns das Evangelium verkündigen

Das Zeichen dafür, dass Jesus Christus mit seinen Aposteln ist, ist nicht die Zahl seiner Jünger, sondern die geistliche Entwicklung der Gemeinde. Das ist der lesbare Brief der Apostel der heutigen Zeit: die Liebe, die Vergebung und die Einheit der Kinder Gottes

Das Fazit des Stammapostels: „Jesus Christus hat versprochen, uns vom Bösen zu befreien, wiederzukommen, um uns zu sich zu nehmen, und bis zum Ende mit seinen Aposteln zu sein. Wir bleiben fest in unserer Hoffnung, indem wir im Kampf gegen die Sünde beharrlich bleiben, die Gemeinschaft mit Gott suchen und das Apostolat unterstützen.“

Ist das eine Wende ( intern) das Apostolat durch permanente Wiederholung wieder mehr in den Vordergrund zu stellen.
Ich frage mich manchmal ob Jessus in der NAK nicht überflüssig ist man könnte ja auch die Apostel anbeten.

Das Zeichen dafür, dass Jesus Christus mit seinen Aposteln ist, ist nicht die Zahl seiner Jünger, sondern die geistliche Entwicklung der Gemeinde.

Schau an, statt endlich Klartext zu reden und Ursachen benennen, weshalb das angebliche Erlösungswerk möglicherweise abdriftet, redet Schneider sich den dramatischen Rückgang der Gemeinden schön. :smiley:

Lasst uns dafür beten, dass die Apostel ihren Auftrag erfüllen können, dass sie das Wort Gottes verkündigen können, dass sie die Braut sammeln können. – Die ganze Gemeinde ist gefragt. Macht mit! Lasst uns das Evangelium verkündigen

Die Exklusivität lässt immer wieder schön grüßen. Nur wir sind die exklusiv auserwählte Braut Christi. :smiley:
Nur wir erfüllen den besonderen Dienst. :smiley:

Zum Thread als solchen:

Hatte gehört das niemand unnütz wäre. Er könne immer noch als schlechtes Beispiel dienen! :sunglasses: :stuck_out_tongue: :laughing: :blush:

überlegt ein
Alter_Esel_?

Bekanntlich stand Jesus in einer intensiven Naherwartung (“Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen.” oder auch “Es stehen einige hier, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie sehen das Reich Gottes kommen mit Kraft.”). Konsequenterweise gründete er weder eine Religion noch eine Kirche noch stiftete er ein Apostelamt. Darüber sinnieren, ob es Apostel braucht resp. das Apostelamt der Nak (und von anderen Gemeinschaften) rechtmässig sprich von Jesus ist, ist somit gegenstandslos.

Übrigens, wie es sich herumgesprochen hat, erwies sich Jesus Naherwartung als Kardinalirrtum, womit Jesus ehrenvoll in einer Reihe mit Johannes dem Täufer, Paulus und J.G. Bischoff steht.

Lieber Albert,

Sie haben den Nagel so was von auf den Kopf getroffen, aber so was von …!! :mrgreen:

Sicherlich sind Apostel gut. Wenn sie sich denn im Rahmen, den Jesus vorgegeben hat, bewegen.

Sicherlich eine hochinteressante Behauptung, leider ohne Begründung. Wofür und für wen und vor allem warum sind denn Apostel gut? So sie tatsächlich gut sind: Warum haben dann nur ein paar wenige unbedeutende Kirchen Apostel und ausgerechnet die Kirche, die ihre Ämter mit der apostolischen Sukzession legitimiert, nicht?

Das ist für mich in Anbetracht dessen, dass Jesus nach eigenen Worten und eigenem Verhalten nur ins Haus Israel gekommen ist, um nur dort das nahende Reich Gottes anzukündigen und weder eine neue Religion noch eine Kirche gegründet hat und kein Apostelamt gestiftet hat, doch wenig sinnhaltig.

Vielleicht kannst du meine hier entstandene Verwirrung wieder entwirren, wenn du aufzeigst, welchen Rahmen denn Jesus wann, wo, wie und für wen vorgegeben hat.

Von welchen Aposteln ist hier die Rede? Die Frage muss gestattet sein, immerhin kennen wir die biblischen, die von Jesus persönlich gesandten Apostel bzw die, die Jesus gesehen haben, und es gibt heute die in diversen apostolischen Kirchen als Apostel benannten Kirchendiener.
Keine Frage, von Jesus direkt und persönlich eingesetzte Amtsträger wären auch heute das Optimale - geht leider nicht. Ersatzweise wären von Jesus mittelbar, dh etwa über kirchliche Einrichtungen, ausgesprochene Aussendungen von Menschen heutzutage das Wünschenswerteste. Doch wie lässt sich feststellen, wo solche sind? Bestimmt nicht daran, wie sie kirchenseits genannt sind. Denn es ist nicht davon auszugehen, dass die Verwendung einer biblischen Bezeichnung eine Voraussetzung für ein göttliches Ja zur Aufgabe ist. Vielmehr kommt es wohl allein darauf an, wie ein Amtsträger den Sendungsauftrag ausführt, ob sein Dienen dem Evangelium entspricht. Die Frage heute muss also sein: Brauchen wir Kirchendiener, die dad Evangelium lauter und rein verkünden? Antwort: Ja! Egal, wie diese in ihrer Kirche bezeichnet sind; Apostel müssen sie NICHT heissen.
Com