NaK-D – inACKtabel?

Werte „Verständlichfinder“, liebe „Absurditäten“ am Rande und all ihr „unter den Hutzubringenden“ :sunglasses:;

„Der Glaube an Jesus Christus verbindet uns Christen untereinander“, führte der Bezirksapostel aus. In diesem Zusammenhang erwähnte er die zehn Glaubensartikel der Neuapostolischen Kirche. Sie stellten einen Mehrwert des Glaubens dar“ (“55. Jugendtag in der Westfalenhalle“)

„Optimismus, Mut und Begeisterung möge die Vorsteher im neuen Jahr auszeichnen, so Bezirksapostel Brinkmann. Beim Betrachten der aktuellen Trends von Werteverfall oder demografischen Gegebenheiten gelte es immer, auf den lebendigen Gott zu sehen“ („Dienet dem Herrn mit Freuden“).

Der Elternbrief des Kultusapostolariums der NaK-NRW aus 2011 lässt den Wertewandel thematisieren („Kinder brauchen Werte“).

Auch die neunakolische Werbeindustrie hat das Thema Werte für sich entdeckt („christliche Grundwerte“).

„“Tempus fugit“ - die Zeitverhältnisse ändern sich z.T. dramatisch. Was noch vor Jahren fast ehernes [NaK]-Gesetz war, ist heute oft nicht mehr als eine Reminiszenz an vergangene Zeiten“ („Die NaK’s heute und morgen – Ein Selbst[bild]portrait, gezeichnet von Pater Johanning – Halle/Saale, den 10. November 1999“).

Ich möchte zu dem schon 1999 für Pater Johanning sich abzuzeichnen beginnenden apostelamtlichen Wertewandel und –handel nur anmerken, dass heute Werte (Opfer) profaniert und somit zu einem rein materiellen Wert herabgewürdigt werden. Bezirksapostolizist Krause weist in seiner Seelsorgebilanz mittlerweile „Renditeobjekte“ Gottes aus (Tebartzierung par excellence). Doch ich möchte mich an diesen allgegenwärtigen „Wertetrans(n)aktionen“ der neunakolischen „Minitebartze“ nicht länger aufhalten.

Vielmehr ist bzgl. der Wertbeständigkeit apostelamtlicher „Gesetze“ das Datum 1999 des Paters Johanning einer Würdigung nicht unwert. Urplötzlich scheint den Aposteln der bis dato missachtete Wert einer ACK-Mitgliedschaft aufgegangen zu sein. Der geänderte Grundsatz der „versöhnten Verschiedenheit“ machte Ökumene für Apostel plötzlich acktabel. Als berufene Versöhner mit selbstbildgerechter Verschiedenheit wollen die Apostel der Kirche im Vollsinn incl. ihren :arrow_right: “apostolischen Kampftruppen“ nunmehr mit allen Mitteln ohne Identitätsverlust in die ACK.

Unter der Überschrift „Kirchengremium zur Ökumene seit 1999“ berichtete Jens Joachim über eine entsprechende Podiumsdiskussion aus 2011 (noch vor der Erscheinung des Nakechismus): „Apostel Kühnle: Die Projektgruppe wurde 1999 von Stammapostel Fehr ins Leben gerufen, um herauszufinden, inwieweit wesentliche Glaubensüberzeugungen der neuapostolischen Lehre kompatibel sein könnten mit christlichen Lehraussagen im ökumenischen Lager. […] Die Änderung in „Arbeitsgruppe Kontakte zu Konfessionen und Religionen“ bedeutet eine Erweiterung des Rahmens. Wir wollen unsere Gespräche mit anderen christlichen Konfessionen fortführen, aber auch auf nichtchristliche Religionen, auf islamische, buddhistische oder atheistische Richtungen zugehen. Wir stellen ja auch in Deutschland eine Entchristianisierung in extremem Maße fest. Und nur in der Begegnung können wir Glaubenskriege verhindern, die ins Mittelalter gehören. Wichtig ist uns, dass wir im Gespräch auch Unterschiede ganz deutlich ansprechen, etwa das in unserer Kirche tätige Apostelamt und unseren zentralen Glauben an die Wiederkunft Christi und das darauffolgende Friedensreich vor dem Jüngsten Gericht. Diese Themen sind in der allgemeinen Christenheit heute kaum mehr Glaubensgegenstand“ („Dokumentation der Podiumsdiskussion anlässlich der vierten „Nacht der Kirchen in Darmstadt“…“).

Und nun am Rande ein konkretes Beispiel: „Für mich sind die zur Neuap. Kirche gehörenden Menschen Christen: neuap. Christen. Aber die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) hat Probleme bei der Aufnahme der NAK in die ACK. Ich finde das einerseits verständlich und andererseits - deutlich gesagt - absurd. Ist denn die NAK etwa keine christliche Kirche? Wenn sie das nicht ist - was ist sie denn dann? Und wenn sie keine christliche Kirche ist: Warum gibt es denn dann seit Jahren Gespräche mit dem Ziel der Aufnahme der NAK in die ACK?“ (Cemper s.o.).

„Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland e. V. (ACK) ist ein 1948 gegründeter Zusammenschluss christlicher Kirchen in Deutschland zum Zweck der Förderung ökumenischer Zusammenarbeit und der Einheit der Kirchen. Einzelne Kirchen können Mitglieder-, Gast- oder Beobachterstatus besitzen. Neben der Mitgliedschaft auf Bundesebene gibt es auch regionale, meist an den Bundesländern orientierte und örtliche ACK, wo sich die Mitgliedschaft von der auf Bundesebene unterscheiden kann. So kann etwa eine lokale Gemeinde einer bestimmten Kirche in der örtlichen ACK Mitglied sein, ohne dass die Kirche selbst auf Landes- oder Bundesebene der ACK angehört. Auch der umgekehrte Fall ist möglich“ (Wikipedia / ACK).

Diese Webseite ermöglicht zudem einen Überblick über ACK-Mitgliedschaften und deren Status. Im Vergleich zu allen anderen “Kirchen” sind das noch nicht mal besonders viele “Kirchen“. Und die “Liste der christlichen Konfessionen“ ist noch deutlich länger.

Es gibt weder eine einzige “NaK” (noch nicht mal eine NaK-Deutschland) noch eine einzige “ACK” (das derblickt nicht jeder). Die Kirchenlandschaft und deren Allianzen sieht eher aus wie der Flickenteppich EU incl. deren Parteilichkeiten.

Und sogar auf die Frage Cempers: „ Warum gibt es denn dann seit Jahren Gespräche mit dem Ziel der Aufnahme der NAK in die ACK“ bin ich fündig geworden.

„Bischof Johanning: Wir haben noch nicht über den Zeitfaktor gesprochen. Wir haben relativ viel Zeit, wenn es darum geht, sorgfältig und gewissenhaft auf dem Boden unserer Tradition und auf dem Boden des Evangeliums an die Tür der Ökumene zu klopfen. Wir hatten zwei Möglichkeiten: wir tun das mit Katechismus, dann hätte es länger gebraucht. Wir haben uns für den kürzeren Weg (ohne Katechismus) entschieden und wissen, dass wir unseren Gesprächspartnern viel abfordern. Wir legen aber Zeugnis ab von uns: wer sind wir, was wollen wir, wohin geht die Reise. Und das alles können wir dann auch belegen, wenn wir Ende nächsten Jahres den Katechismus mitbringen. Dann können wir unseren Gesprächspartnern in den jeweiligen ökumenischen Gremien ein Exemplar überreichen mit dem Hinweis, sie können nun hier genau nachlesen, worüber wir in den vergangenen Jahren gesprochen haben. Im Moment sind wir in dem Stadium, wo wir anklopfen. Wir machen uns bekannt, wir legen Zeugnis von uns ab, wir müssen uns kennenlernen, über unsere Gemeinsamkeiten aber auch über das uns Trennende reden. Ich fand sympathisch, wie Pfarrer Bickelhaupt sagte, dass es auch heute kirchentrennende Themen im Kreise der in der ACK engagierten Christen gibt – da muss sich die Neuapostolische Kirche beim Anklopfen und Eintreten in den Raum der ACK nicht verstecken. Das deutlich zu machen, ist mir ganz wichtig („Dokumentation der Podiumsdiskussion anlässlich der vierten „Nacht der Kirchen in Darmstadt“…“).

Im Laufe der Veranstaltung sprach Apostel Kühnle den evangelischen Pfarrer Jörg Bickelhaupt sowie den evangelischen Pfarrer Dr. Walter Fleischmann-Bisten sogar als „Kollegen“ an, was zeigt, wie geschickt Kühnle mit dem Begriff Apostelamt Politik zu machen in der Lage ist (Apostel Bickelhaupt, Apostel Fleischmann-Bisten). Feigenblättrige Narrenfreiheit? Und NaK-Süddeutschland-Apostel Kühnle unterstrich zudem die Äußerungen des NaKi-Pater Johanning, dass vereinzelte NaK’s es sind, die bei den ACK’s „anklopfen“ und dass – 2011 war noch nicht einmal der Nakechismus ausgegoren -, schon Fehr zitiert wird: „it’s a long way!“.

Inacktabel klingt anders. Alles trieft vor Wertschätzung. Wo bitteschön wäre noch ein Problem (außer: Wie sag ich es meinem Kinde?)?

Apropos Wertschätzung. Wie heute der Zeitung zu entnehmen war, wird das Vermögen allein des Bistums Köln auf über eine Milliarde Euro geschätzt.

s.

" Wir haben relativ viel Zeit, wenn es darum geht, sorgfältig und gewissenhaft auf dem Boden unserer Tradition und auf dem Boden des Evangeliums an die Tür der Ökumene zu klopfen."

Es geht wohl mehr um die max. 135 jährige Tradition - weniger um das Evangelium. Woher meint man, sich Zeit nehmen zu können - gerade beim Thema Ökumene?

Die Zeit wird nie kommen, in der man sich von seiner selbstgebastelten Heilsexclusivität (dem heilsnotwendigen Apostolat) verabschiedet… Insofern verstehe ich die Bemühungen “offiziell” in Richtung Ökumene nur als Aushängeschild für progressive Anhänger. Was jedoch örtlich, auf Gemeindeebene ernsthaft betrieben wird, um Ökumene voranzutreiben, hat m. E. nichts mit den offiziellen Gebaren der KL zu tun.



Werte DiskursteilnehmerInnen,

die oben erwähnte glaubenskommerzielle Nachricht („Vollmitgliedschaft“) zu verifizieren, war für mich gar nicht so einfach. Dafür aber sehr informativ. Umwege verbessern die Ortskenntnis.

Nun, ich bekam die Nachricht bestätigt. Ein interessanter Aspekt dabei ist, dass seitens der Nakoliken offensichtlich die Unterschrift eines kirchenrechtlich unselbständigen Amtskörpers ausreicht, um so eine lokale Gast- oder Vollmitgliedschaft mit Fug und Recht zu besiegeln. Ein gewisser Thomas Sperling hätte für die NaK-Hannover-Süd zwecks lokaler ACK-Vollmitgliedschaft unterschrieben. Für lokal erteilte Gastmitgliedschaften reicht sogar die Unterschrift des NaK-Vorstehers. Gleichwohl gelten sowohl die Gemeinden als auch die Bezirke als rechtlich unselbständig. „Die Neuapostolische Kirche in Nordrhein-Westfalen ist in 32 rechtlich unselbstständige Bezirke unterteilt“ (Portrait die NaK-NRW). Der Zweck scheint hier alle Mittel zu heiligen. Das wohlfühlsame lokale Miteinander in der Voll- und den Gastmitglieschaften wird als total „acktabel“ beschrieben (zumal den ACK’lern mittlerweile der Nakechismus erschienen ist). Und neuapostolische ACK-Vollmitglieder würden mitunter sogar ihre eigenen Gottesdienste ausfallen lassen, um sich stattdessen in die ACK einzubringen. Evtl. war an einem solchen Tag aber auch nur Gottesdienstfrei gewesen, weil ein Event den Terminplan etwas verschoben hatte. Doch das braucht man ja niemand zu erzählen.

„_Bezirksapostel Koberstein: …Ich selbst führe seit einiger Zeit interessante und sehr wohltuende Gespräche mit den Weltanschauungsbeauftragten des katholischen Bistums Trier und der Evangelischen Kirche im Rheinland, in denen in gegenseitiger Wertschätzung unterschiedliche Auffassungen ausgetauscht werden, man aber auch die Gemeinsamkeiten sieht.

Apostel Kühnle: …Die Sieben-Tags-Adventisten, die ich ganz gut kenne, hatten über acht Jahrzehnte gebraucht, und sie raten mir, nichts zu überstürzen.

Pfarrer Fleischmann-Bisten: Die Beschäftigung mit der NAK war für mich jedoch ‚Neuland’. Als Konfessionskundler finde ich den Entwicklungsprozess jedoch hochspannend. Der Prozess ist für mich auch deshalb so spannend, weil ich in den vergangenen 25 Jahren, seit ich in Bensheim tätig bin, auch eine Entwicklung bei der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten mitverfolgen konnte, die sich in den vergangenen Jahrzehnten von einer „Sekte“ zu einer evangelischen Freikirche entwickelt haben.

Pfarrer Fleischmann-Bisten: Die Gemeinsamkeiten sind klar, Fragen zum Glaubensbekenntnis auch, und dass die Neuapostolische Kirche sowohl das Apostolikum von 381 als auch die Basisformel des Ökumenischen Rats von 1961 anerkennt – das sind Gemeinsamkeiten, über die man nicht mehr streiten muss. Und deshalb würde ich von einem interkonfessionellen Dialog sprechen…_ („Dokumentation der Podiumsdiskussion anlässlich der vierten „Nacht der Kirchen in Darmstadt“…“).

Da erkennt man, welcher Wert seitens einiger Bezirksapostel neuerdings den ACK-Mitgliedschaften beigemessen wird und mit wem die Apostelstrategen dienstlich so ihre wertschätzenden Gespräche führen. Gott hat seinen Willen geändert und will offensichtlich endlich auch via seinen regulären Amtskörpern ackzeptiert werden.

Ein Pastoralreferent gab mir zudem zum Besten, dass von dem [ :arrow_right: Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik Paderborn ] wesentliche Teile des Nakechismus verfasst worden sind (da das neuapostolischerseits nicht geleistet werden konnte). Auch das [ :arrow_right: Konfessionskundliche Institut Bensheim ] hätte geholfen, wo es nötig gewesen wäre.

Da bekommt Nadls Äußerung über die „Mietlinge“ im Dienen über das [ :arrow_right: „Amt als Verpflichtung und nicht als Privileg“ ] eine ganz neue Bedeutung.

Schon seit 1832 verfügen unsere APOSTEL – jenseits jeglicher historischer Beweisführung – über göttliche Autorität! Ganz selbst- und sendungsbewusst verzichten sie auch auf eine Objektivierung ihres (A)postulates. Es geht um Glauben! Unsere APOSTEL verkünden Kraft Amtes täglich neu die rechte Lehre und sind insofern nicht von subalternen (subaltarnen) „studierten Theologenschaften“ abhängig. Gleichwohl können sich unsere APOSTEL bei Bedarf der Dienste der studierten Theologenschaft nach belieben „selbst bedienen“.

Im Rahmen von Projektgruppenmanagement sind in der Auftragsdefinition die Erwartungen des Apostolates an das zu erarbeitende Produkt, die Zielgruppe, die Terminvorgabe und der Budgetrahmen festgelegt. Bei umfangreichen Projekten und Aufträgen können Untergruppen gebildet werden. Bei fachspezifischen Aufgaben können Projektgruppen Sachverständige zuziehen und sich z. B. der Dienstleistungen „studierter Theologenschaften“ bedienen
(Jargon Ap. Kühnle auf dem 2008er Studientag in Ffm).

Und so trägt die zugekaufte Nakechismus-Schützenhilfe ihre ökonomischen Glaubensfrüchtchen.

Kompliment

s.

Hallo chalom, danke für die Infos. Bemerkenswert die externe Mitarbeit am Katechismus, wirklich bemerkenswert!

Jetzt kann ich mir auch erklären, warum der Papst so freudig dreinschaute, als ihm ein NAK-ler ein Exemplar des NAK-Katechismus überreichte - sozusagen ein Stück auch bekannter Theologie. :wink:

Bezeichnend ist, dass die Offiziellen der NAK intern nichts von der theologischen Mitarbeit Anderer erwähnt haben.

Com.

Jean-Luc Schneider am 09.02.2014 in Miami, Florida/USA. Zitat aus der UF Nr. 7, 05.04.2014, Seite 14.

“Wenn wir von der ersten Auferstehung und der Braut Christi sprechen, sagen manche Menschen: “Ihr sprecht von der Nächstenliebe und sagt gleichzeitig, dass nur ihr erlöst werdet ihr Neuapostolischen mit euren Aposteln. Was ist mit allen anderen, wo ist denn da eure Nächstenliebe?” Wir haben nie gesagt, dass andere nicht erlöst werden können. Denn was ist Erlösung? Erlösung ist das Eingehen in die ewige Gemeinschaft mit Gott. Das ist gewissermaßen das Ende der Geschichte. Alle, die an Jesus Christus glauben, können in die ewige Gemeinschaft mit Gott kommen. Wir sind nur die Erstlinge, die Ersten, die aus Gnaden in diese Gemeinschaft eingehen dürfen. Das ist die Braut.”

(Unterstreichung und Fettung von mir)

Ich erinnere da anderes. Botschaft, Kuckuckspredigt, Osnabrückpredigt, …

Der Hauptgewinn bleibt aber ausschließlich den Nakis vorbehalten. Die Ökumene ist sozusagen futuristisch auf die tausendjährige Regentschaft der Nakis ausgerichtet.

Sie wissen doch, Chorus, da gibt’s ja - ich glaube seit Leber - den berühmten Appendix, die Souveränität Gottes betreffend, wenn die NAK sich selbst und ihre treuen Mitglieder schon jetzt als die einzigen zum Heil kommenden Seelen bezeichnet. Das ist ja sozusagen das Eingeständnis dessen, dass man doch nicht so sicher ist, ob nicht Gott doch noch andere … usw. :sunglasses:

Com.

Vor einigen Jahren wurde im Sueden der Republik der Investiturgottesdienst (Einfuehrung eines Pfarrers in die Gemeinde) angekuendigt mit der Bemerkung “es werden auch Abgesandte aus aus anderen (Ortsname einsetzen)er Gemeinden erwartet, um ein Grusswort zu sprechen.”
Da die NAK sich schon damals danach streckte, als gleichberechtigt anerkannt zu werden, habe ich den damaligen Leiter der Projektgruppe “Oekumene” ueber das anstehende Ereignis informiert. Er hat die Neuigkeit dankend entgegen genommen, musste aber gleichzeitig feststellen, dass an diesem Sonntag die Uebertragung eines Stammapostel-Gottesdienstes stattfinden wird. “Da wird wohl niemand kommen koennen, um ein Grusswort zu sprechen.”
Noch nicht einmal einen Freiwilligen haben sie anscheinend gefunden (oder auch gar nicht gesucht).

Welchem Gotteskind wäre denn zuzumuten gewesen, auf eine herrliche, liebliche Stunde zu Füssen des Gesalbten des Herrn zu verzichten, eine Sprosse auf seiner Leiter zur Herrlichkeit auszulassen, um…? :mrgreen:

Alle, die an Jesus Christus glauben, können in die ewige Gemeinschaft mit Gott kommen. Wir sind nur die Erstlinge, die Ersten, die aus Gnaden in diese Gemeinschaft eingehen dürfen. Das ist die Braut."

Der Häuptling hat gesprochen. Aber das ist NAK wie sie immer war. Um tausend Jahre vorgezogenes Heil für die Nakler Ob er selbst glaubt an den konfusen Unsinn?

Werte Wertschätzer, liebe Wertgeschätzte und all ihr sonstige Schätzchen :sunglasses:,

der Coup von Kühnle und Johanning ist schon genial. Da werden Teile ihres Nakechismus ausgerechnet von jenen Organisationen als „ Mietlingen“ („studierten Theologenschaften“) zugearbeitet, die später darüber zu beraten haben, ob das Werk „acktabel“ ist :mrgreen: .

Ein Pastoralreferent empfahl mir denn auch ganz begeistert von dem Werk, dass ich den Nakechismus ohne weiteres als Bettlektüre („Betlektüre“) auf dem Nachtisch gebrauchen könnte, so gut wäre es gelungen.

Da verwundert die beispielhaft erwähnte o.a. Berichterstattung nicht länger.

Geschickt eingefädelt. Kompliment.

s.

NAK-Katechismus = “Eine gute Basis für eine gute Entwicklung der NAK”

So einig sind sich NAK-Vertreter mit anderen kirchlichen Vertretern. Das heißt doch: a) die NAK ist in Anbetracht der Tatsache, dass von einer (weiteren) Entwicklung gesprochen wird, noch nicht am Ende, m.a.W. da muss noch was folgen. Frage: WAS?

b) Nicht Gott, nicht die Jesulehre, nicht der heilige Geist sind die ‘gute Basis’ für Kommendes - nein das ist der vorliegende Katechismus, der scheint nun die Impulse für Künftiges geben zu sollen, wahrscheinlich deshalb, weil externe Spezialisten daran mitgewirkt haben, was ja jetzt dank shalom in der neuap. Welt endlich bekannt werden wird.

Es ist schon alles recht sonderbar ! :open_mouth:

Com.

Dass der Katechismus und die im Vorlauf veroeffentlichten Verlautbarungen der NAK “Versatzstuecke” aus katholischen und sogar :open_mouth: aus evangelischen theologischen Schriften enthalten duerften, haben wir hier schon festgestellt. An eine entsprechende Aeusserung eines Theologen oder einer Theologin glaube ich mich ausserdem zu erinnern. Ebenso glaube ich mich an Bemerkungen zu erinnern, dass die Theologen gesehen haben, dass die NAK durchaus Hilfe gebrauchen koennte. Nur, dass die NAK solche Hilfe tatsaechlich in Anspruch genommen haben soll, sprengt unter dem von Shalom erwaehnten Gesichtspunkt meine Vorstellungskraft. Andererseits war ein solches Hilfsangebot sicher wirklich als eine Hilfe gedacht.

Ich denke, dass es auf jeden Fall sehr ambitioniert und mutig gewesen ist, dass die NAK mit einer duennen fachlichen Decke ein solches (Jahrhundert-)Werk begonnen hat. Da erwartet man bei Kirchens etwas groessere theologisch ausgebildete Gremien. Man kann doch auch nicht aus drei oder vier Spielern eine Fussballmannschaft bilden und aufs Feld schicken. Bei Shaloms hypothetischer Interpretation haette womoeglich der Schiedsrichter bei der Spielplanung mitgearbeitet.

Alle, die an Jesus Christus glauben, können in die ewige Gemeinschaft mit Gott kommen. Wir sind nur die Erstlinge, die Ersten, die aus Gnaden in diese Gemeinschaft eingehen dürfen. Das ist die Braut."

So ähnlich steht es auch im neuen Katechismus der NAK
Schneider predigt das jetzt auch ganz noch offiziell.

Die NAK wertet andere Religionsgemeinschaften als Kirchen 2. Klasse ab, weil sie nach ihrer Auffassung keine Erstlinge Christi erzeugen dürfen und das garantierte Gottes Heil tausend Jahre früher nicht erleben dürfen. Die anderen können nur darauf Hoffen das ihnen Gott eventuell gnädig im 2. Heil ist. Sie müssen ob sie wollen oder nicht, gleichzeitig tausend Jahre lang die Herrschaft der NAK ertragen bevor das 2. Heil anbricht nach dem Jüngsten Gericht. Dies Vorrecht Erstlinge und Bräute Christi zubereiten die im tausendjährigen Reich auch noch die Herrschaft der Menschheit übernehmen und die nicht am jüngsten Gericht teilnehmen müssen, besitzt nur die NAK, weil das von Gott beauftragte Apostelamt in ihren Reihen wohnet.

Können die vom ACK nicht lesen was die NAK ihnen als alternative zu bieten hat.
Sagt nicht die Satzung des ACK keine Mitgliedskirche darf sich über die andere stellen und sich erhöht darstellen.
Genau das macht die NAK. Sie erhöht sich über alle anderen Kirchen und Schneider predigt das auch noch.

Vermutlich beschränkt sich die Mithilfe auf die sehr umfangreichen Kapitel 1 bis 6, die allgemeinchristliches beschreiben.
Komisch und nur sehr dünn ausgeführt, bzw. mangels ausreichender biblischer Begründungsmöglichkeiten inkonsistent, sind dann die Kapitel 7 bis 13, die die “Spezialitäten” beinhalten.

Werte Wertschätzer, liebe Wertgeschätzte und all ihr sonstige Schätzchen :sunglasses:,

der Bericht zeigt, dass das Johann-Adam-Möhler-Institut Paderborn („Im Dienst an der sichtbaren Einheit der Kirche“) weiterhin involviert ist.

Und um das Ziel zu erreichen – Gott will via seines Apostelamtes endlich auch in die ACK’s -, haben die benannten lokalen ACK-„Versuchsnakinchen“ halt der Dressur Folge zu leisten und auch mal einem neuap. Gottesdienst fern zu bleiben, da es das vorgesteckt bekommene Ziel erfordert (Ausnahmen bestätigen die Apostel).

„Pfarrer Bickelhaupt: Das geht auch nur so! Man kann nicht über etwas entscheiden, wenn man sich nicht kennt. Man wird Kontakte suchen und diese vertiefen müssen. Parallel zur ‚Ökumene des Lebens’ – so wie hier heute Abend – muss es eine Begegnung auf der theologischen Ebene geben. Man muss sicherstellen, dass man dasselbe meint, wenn man über dasselbe redet, also auch da das Gespräch suchen. Es wird nicht immer ein Konsens erreicht werden, aber man muss Unterschiede aushalten und sich als Bruder und Schwester anerkennen („Dokumentation der Podiumsdiskussion anlässlich der vierten „Nacht der Kirchen in Darmstadt“…“).

Die lokal stattfindende „Ökumene des Lebens“ scheint vielen „Lokalnakrioten“ zu reichen. Die parallel dazu eingeforderte „Begegnung auf der theologischen Ebene“ (die sicherstellt, dass man dasselbe meint, wenn man über dasselbe redet) dürfte für manche ACk’ler der “nakte“ Blick in den Spiegel sein, wo man immer wieder nur Teile des selber vorformulierten Nakechismus erblickt. Ein wirklich acktables Wörterbuch für [ :arrow_right: “Neuapostolismen” ] ist noch nicht verfügbar.

„Selig ist, der da wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht „nakt“ gehe und man seine Blöße sehe“. Und dann die Story von des Schneiders neuen acktablen Kleidern.

Was mich stört sind die Informationen, dass im Hintergrund zwischen ACH’s und NaK’s viele wertschätzende Abreden getroffen werden die man in gegenseitiger Wertschätzung als hohen innerchristlichen Wert durch Offenheit nicht wertgemindert sehen will. Geheimdiplonakie ist angesagt. Diese findet auf Augenhöhe zwischen NaK’s und ACK’s statt, jedoch hoch über den Köpfen des „Fußfolgs“. Viele mögen diese typische Art von Bevormundung in ihrem verordneten Glaubensleben als gottgegeben und normal empfinden, doch diese stoische Glaubensgleichgültigkeit teilen nicht alle.

Auf dem deutschen Katholikentag 2014 zu Augsburg traten unterschiedliche Auffassungen deutlich zutage und ich gebe mich keinen falschen Hoffnungen hin, dass es auf dem internaktionalen Nakolikentag zu München 2014 annähernd ähnlich sein wird.

s.

Werte Wertschätzer, liebe Wertgeschätzte und all ihr sonstige Schätzchen :sunglasses:,

Gott will mit seinen Aposteln endlich auch in die ACK’s. Die Ökonomie des Glaubenslebens schweißt halt auch ökumenisch zusammen. Angesichts der düstren Prognosen für die deutschen NaK’s kein Wunder. Und so wie sich aus der Bibel die Rosinen rauszupicken lässt, kann man ja auch probieren, sich an der Ökumene des Glaubenslebens gütlich zu tun. Wohlfühlen und Wertschätzung – was wollen Neuapostolismen in permanentadventlicher Feierlaune mehr?

Das Sujet von Ökumene kann die Migration an dieser offenen Flanke der Nakoliken sicherlich lindern. Und auf theologischer Ebene werden es Kiefer und Dagenbach schon hinrichten. Selbst wenn unmittelbar noch kein aktiver Proselytismus erfolgt, dürfte ein verlangsamter Schrumpfungsprozess schon als Erfolg zu verbuchen sein.

Und ich persönlich kann die ACK’ler verstehen. Sie machen eigentlich nichts falsch, zumal sie auch nicht gerade üppig alimentiert sind. Sogar Kardinal Kurt Koch scheint innerhalb der Kurie nur ein Randnotizdasein zu fristen. Akquise gehört zum ACK-Kerngeschäft und eingeräumte Vertrauensvorschüsse zeigen erst später was sie wert sind.

Wenn ich mir vorstelle, was unter dem Deckmantel der Geheimdiplonakie alles so lanciert werden kann, wundert mich gar nichts mehr. Da ist der Koberstein schnell aus dem Schneider und Kühnle meint’s einmal mehr ganz Ehrich. Pater Johanning kann seine Fundamentalisten in Glaubensgesprächen anführen und dass ja alle (Apostel und Geschwister) doch bitte acktabel mitgenommen werden sollten. Wer wollte die treuen Gotteskinder gar an das Lager einer Piusbrüderschaft verlieren? Dann doch die Apostel lieber noch länger ökonomisch auf Zeit spielen lassen, zumal der Nakechismus ja noch eine ganze Weile das halten soll, was er verspricht.

So sehe ich für die NaK’s und die ACK’s eine typische Win-Win-Strategie – untereinander auf Augenhöhe -, die nicht hoch genug wertgeschätzt werden kann. Für mich bleibt bei der gegenwärtigen Geheimdiplonakie über die Köpfe der Geschwister hinweg Transparenz als erstes auf der Strecke, von all jenen Geschwistern, die sich von der Botschaft des gefühlsduseligen Kuschelkurses („Ökumene des Glaubenslebens“) einmal mehr glaubensschlitzohrig getäuscht sehen.

Unter der Flagge des acktablen „kleinsten christlichen Vielfachen“ kann der „Schabernak“ der heilsnotwendigen Glaubensprofilneurotiker bis zur finalen Brautheimholung noch lange munter weitergehen… .

s.

Werte Fachleute, liebe Laien und all ihr draußen :sunglasses:,

die Situation bei den Hausaufgaben des Apostolates sieht nicht schlecht aus. Und das Johann-Adam-Möhler-Institut kann stolz auf seinen Beitrag zum Nakechismus sein.

Auf der apostelamtlichen todo-Liste wären also nur noch Amtsverständnis, Entschlafenenwesen und apostolische Versöhnung acktabel zu formulieren.

Das sollte den Aposten in Wandel und Handel nicht weiter schwer fallen, auf das alles wieder gut bleiben wird… .

s.

…die damit beauftragten Profis vom VFB habens endlich geschafft…

s.

Werte Gäste, liebe Gastgeber und all ihr Zaungäste in Kobersteins riesigem Bezirksapostelreich :sunglasses:,

…in nunmehr acktabler Anlehnung an exklusive Versiegelungserinnerungen…

    • …“19 So seid ihr nun nicht mehr exklusive Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, sondern ACK-Gäste und veralteter Neuapostellehre Fremdlinge
      20 erbaut nicht länger auf den Grund der Stammapostel und Moneten, da Jesus Christus kein Eckstein ist,
      21 auf dass der ganze Bau wieder ineinander gefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn.
      22 Durch ihn werdet auch ihr mit erbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist“
      ….

(frei nach [ :arrow_right: Epheser 2,19-22 ])

Der Annäherung der rechtlich unselbständigen Glaubensfilialen NaK-Darmstadts an die ökumenische Arbeit in der ACK Darmstadt sei ein „innerkirchlicher theologischer Diskurs voraus“ gegangen, der zugleich eine Öffnung der lokalen NaK-Adepten (VFB-Angestellten) für das Miteinander der Kirchen in der Ökumene suggeriert hätte… .

Soso. Die Darmstädter Nakoliken sollen also schon vor dem avisierten Glaubensstichtag 29.11.2014 mit der systemimmanenten Stammapostelamtsüberhöhung Schluss gemacht haben? Und das Apostolat hat all die Jahre theologische Diskurse mit ACK’lern geführt? Wohl nur hinter Milchglas (Jargon Opdenplatz). Opastel Appdenplotz zitierte ein Gedicht, „in dem es darum ging, dass wenn die Menschen eine Glasscheibe im Kopf hätten, wodurch man die Gedanken sehen könnte, sich viele ganz schnell Milchglas besorgen würden. Wir sollen daran arbeiten, dass unsere Gedanken so rein sind, dass der andere sie sehen dürfte, ohne sich gekränkt zu fühlen“(Gerts Glaubenswirklichkeit).

Über die neue EINHEIT könnte das von Aposteln in Permanenz fortgeschriebene Evangelium in neuapostolischer Glaubenswirklichkeit in Anlehnung an Epheser 2,11-22 über Gottes Wort wie folgt berichten:

Lug’s Brief (Darmstädter 2,11-22) zur „EINHEIT der Kirche“ an seine Brüder und Geschwister im Kontakt zu Darmstädter ACK’lern / Düsseldorfer VAG’lern könnte wie folgt lauten:
11 Darum denkt daran, dass ihr, die ihr von Geburt einst Christen wart und Versiegelte genannt wurdet von denen, die selbstbildgerecht mit dem Stammapostel verbunden sind,
12 dass ihr zu jener Zeit Träger des Bürgerrechtes Israels und Eingeweihte im Bund der Verheißung wart; daher hattet ihr Hoffnung und wart mit Gott in der heilen Auserwähltenwelt.
13 Jetzt aber als Gäste in der „ACK-DA“ seid ihr, die ihr einst Eingeweihte wart, von der eitlen Überhöhung wieder ferne geworden durch ACKeptanz.
14 Denn Stap-Überhöhung war euer Friede, der aus einem “zweie” gemacht hat und den Zaun aufgerichtet hat, der trennt, nämlich die Botschaft. Durch die Täter ihres Geistes
15 hattet ihr hinzugetan das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen, damit ihr aus euch selber Zweitracht schaffte und Unfrieden machte
16 und den „einen“ Leib entsöhntet mit Gott durch das Emblem, indem ihr Freundschaft tötetet durch euer übehöhtes Apostelamtsselbstbild.
17 Und ihr wart gekommen und hattet im Apostolarium Botschaften verkündigt, denen die ganz nahe waren, und Zweitklassigkeit jenen, die entfernt (worden) waren.
18 Doch durch den ACK habt ihr nun wieder in “einem” Geist den Zugang zum Vater.
19 So seid ihr nun nicht mehr exklusive Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, sondern ACK-Gäste und veralteter Neuapostellehre Fremdlinge
20 erbaut nicht länger auf den Grund der Stammapostel und Moneten, da Jesus Christus kein Eckstein ist,
21 auf dass der ganze Bau wieder ineinander gefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn.
22 Durch ihn werdet auch ihr mit erbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist“
….

Neues vom Apostolat am milchgläsernen Meer an Zürichs Blaumilchkanälen und der Gondolieri singt solo: „O Apostolo mio“

s.

Werte Würdiger, liebe Gewürdigte und all ihr Hochmerkwürden mit demnächst reduzierter Überhöhung :sunglasses:,

dann fehlt auf Kühnles Todo-Liste nur noch das modifizierte Apostelamtsverständnis, um gänzlich gästlich ackeptiert zu werden.

PD. Dr. Burkhard Neumann vom einschlägig bekannten Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik, Paderborn könnte als Dienstleister demnächst auch noch einen vergoldeten Mittelweg für begnadete NaKi-Ökukomiker aus der Glaubensretorte zaubern.

Um nicht gar zu katholisch zu wirken, dürfte dazu allein schon die demnächstige Frauenordinaktion in den subaltarnen Ambo-Dienst für rundum zufrieden stellende ACKeptanz ausreichen (bei gleichzeitig leicht reduzierter Apostelamtsüberhöhung ab dem 29.11.2014).

s.