NAK Megaprojekt

https://www.glaubenskultur.de/
Auf Glaubenskultur wird als neues Thema gerade davon berichtet, das die NAK Schweiz dabei ist ein Megaprojekt zu verwirklichen. Ein Gebäude mir 34 Mietwohnungen soll entstehen. Kosten im Zigmillionenbereich.
Die Leserbriefe dazu strömen keine Begeisterung aus. Einen Dank an Glaubenskultur für diese Mega Information. :smiley:

Wohin entwickelt sich unsere NAK zu einem Rendite Immobilien-Mietverein?
Und wer hat die Grundlage geschaffen. Wir, mit unserem Opfergeld das wir
dem Herrn gegeben haben. :smiley:

Bei einer Zweckentfremdung von Opfergeldern diesen Ausmaßes wäre meines Erachtens eine vorlaufende Information an die Mitglieder erforderlich. Die NAK-Mitglieder müssen in die Lage versetzt werden, ihre Opferfreude zu überdenken, wenn diese für Mega-Investitionsprojekte missbraucht wird. Alternativ sind die Opferwilligen, oder genauer gesagt die finanzierenden Geschwister, an den Renditen in Form einer Dividende zu beteiligen.

Entweder (bitte helft mir auf die Sprünge wann genau?) im letzten Pfingstgottesdienst oder am 30.5.2021 im Goldene-Hochzeitsgottesdienst für den 10-Millionen-schweren BzAp Brinkmann jammerte der Stammapostel, dass in manchen Regionen Tausende einfachster Hütten für Gottesdienste fehlen. Aber, so Schneider, auch bei Zusammenkünften unter einem Baum könne Gott Heil wirken. Sollten etwa die Renditen aus Investitions-Projekten, Apostel-Gehälter und Pensionen im Vordergrund stehen?

Tausende einfachster Hütten für Gottesdienste fehlen.

Aber die bringen keine Rendite. :smiley:

Man kann das auch von der Gewinnseite sehen. Unter Bäumen versammeln kostet nix. :smiley:

Dazu fällt mir nur der Spruch eines Aussteigers ein… “Je größer der Dachschaden desto freier der Blick zum Himmel!”

Die NAK enwickelt sich zur “Fabrik”

Einfach mal lesen und wirken lassen und dann entscheiden ob man der NAK noch Geld in die Finger geben sollte…

https://clv.de/Gerne-geben/256747
Kann man sich kostenlos runterladen :slight_smile:

Hallo Martha,

Deinen Hinweis „Gerne geben, aber mit Verstand“ habe ich versucht, bei meinen treu neuapostolischen Angehörigen (Liebsten) wie folgt zu multiplizieren:

Vorauszuschicken ist, dass meine Liebsten auf‘s Höchste verängstigt sind, das Wohlwollen Gottes und seinen Segen zu verspielen, wenn sie nicht die geforderten 10% opfern. Dass ein 10%-Opfergebot aus dem Alten Testament seit Jesu Opfertod überholt und durch Freiwilligkeit ersetzt sein könnte, kann man mit ihnen nicht diskutieren.
Außerdem ist vorauszuschicken, dass die Gehälter der westlichen Bezirksapostel nach glaubwürdigen Internet-Informationen auf dem Niveau der Deutschen Bundeskanzlerin bei > 25.000€ monatlich liegen - bezahlt u.a. von meinen Liebsten.

Also habe ich im ersten Schritt vorgeschlagen, sonntags vor dem Gottesdienst die Geldscheine nicht in den Opferkasten zu legen, sondern auf dem Kirchenparkplatz oder irgendwo anders in aller Stille zu verbrennen. Der Geruch des lodernden Opfers würde bei Gott nach dem Alten Testament höchstes Wohlgefallen finden. Irgendwie konnte ich mit diesem Vorschlag nicht überzeugen.

Umso überraschter war ich, dass mein folgender zweiter Vorschlag nicht nur Gehör fand, sondern inzwischen von meinen Liebsten umgesetzt wird: Anstelle den Zehnten dem Kirchenpräsidenten (Bezirksapostel) zur „eigenen“ Verfügung und Bereicherung zu geben, überweisen sie nun den Opfer-Betrag an NAK-karikativ. Im Vergleich zu anderen führenden Hilfsorganisationen kommt NAK-karikativ mit sehr geringen „Verwaltungskosten“ aus. Laut dem NAK-karikativ Jahresbericht 2019 flossen von ihren (gerundet) 4,1 Mio € Aufwendungen immerhin 3,6 Mio € - also 90 Prozent! - nach Abzug von ca.10% Verwaltungskosten direkt in Hilfsprojekte. Endlich mal was Positives.

Ich empfehle allen verbliebenen treuen NAK-Mitgliedern, diese Opferalternative ernsthaft in Erwägung zu ziehen - und weiterhin ruhig zu schlafen! Gott hat bestimmt nichts dagegen.

Vorauszuschicken ist, dass meine Liebsten auf‘s Höchste verängstigt sind, das Wohlwollen G > :smiley: > ottes und seinen Segen zu verspielen, wenn sie nicht die geforderten 10% opfern. Dass ein 10%-Opfergebot aus dem Alten Testament seit Jesu Opfertod überholt und durch Freiwilligkeit ersetzt sein könnte, kann man mit ihnen nicht diskutieren

.
Das lange genug einreden über Generationen zeigt heute noch ihre Früchte. Die Angst, Gottes Wohlwollen und Segen zu verspielen ist immer noch da. So wurden die Kassen gut gefüllt und teilweise heute immer noch. Hinzu gekommen sind die Erträge aus den mehrfachen Finanzobjekten.
Letztdings sagte ein Geschwist zu mir, ich opfere seit Jahren nichts mehr. Ich sagte, hast du nicht Angst Gottes Segen zu verspielen. Nein, war die Antwort. Ich und meine Familie haben immer
noch den Segen Gottes pur und schlafen immer noch ruhig. :smiley:

Außerdem ist vorauszuschicken, dass die Gehälter der westlichen Bezirksapostel nach glaubwürdigen Internet-Informationen auf dem Niveau der Deutschen Bundeskanzlerin bei > 25.000€ monatlich liegen - bezahlt u.a. von meinen Liebsten.

Muss das sein, das die da oben in der Kirche soviel Knete im Monat verdienen. Der Stammapostel ist noch eine Stufe in der Dienststellung höher. Der bekommt bestimmt noch eine Schüppe darauf. Nehmen die das selbst gar nicht mehr wahr, das der überwiegende Teil nach Feierabend ehrenamtlich in unserer NAK tätig ist. Praktisch für Gotteslohn, verbunden mit angeblichen zukünftigen Heilsversprechungen. :smiley:

Da hoffen wir mal kindlich gläubig, dass die Gelder am Ende nicht doch wieder bei den Letztentscheidern landen.:sweat_smile:

Lästerschwester hat geschrieben:
Da hoffen wir mal kindlich gläubig, dass die Gelder am Ende nicht doch wieder bei den Letztentscheidern landen

Diese Gefahr ist natürlich gegeben. Laut einschlägigen TV-Dokumentationen z.B. jüngst über das Deutsche Rote Kreuz sind fehlgeleitete Spenden bei anderen Hilfsorganisationen keine bloße Gefahr sondern Realität. Insofern scheint mir NAK-karitativ bis auf weiteres (noch gab es keine Schlagzeilen) tatsächlich die bessere Alternative - auf jeden Fall besser als das 10%-Pflichtopfer in den NAK-Opferkasten zu legen.

Hallo denkenistiwchtig,

kannst du das belegen?

Geschrieben wird ja viel…

Hallo denkenistwichtig !

So hat unser Ausstieg auch angefangen. Die 10% wurden an NAK karikativ gespendet.
Einige Jahre bevor wir gingen bekam die NAK selbst nichts mehr.
Ich kenne einige die es jetzt auch so machen, weil sie kein Bock haben der Kirche das Geld in den Rachen zu schmeißen.
Es war echt damals pure Angst und man gab um nicht von Gott bestraft zu werden :frowning: :frowning: :frowning:

Kann man nur hoffen, dass das Geld auch bei den Bedürftigen ankommt. Ich hatte für Schulbildung gespendet, aber als ich mal dort anrief und nachfragte, meinte man das es in dem Fall für die “Allgemeinheit” wäre.
Also seid auch da wachsam und fragt mal telefonisch nach in welche Bereiche “euer” Geld wirklich fliest.

Es ist eben tragisch, dass in der NAK nichts in theologische Schulungen fließt, die Seelsorge bzw. in Menschen die hauptamtlich für die Gemeinden arbeiten. Zu DDR Zeiten gab es noch einen hautpamtlichen Bezirksältesten und der war Ansprechpartner.
Wenn der ein bisschen Grips in der Birne hatte lief es in den Gemeinen ganz gut und wenn nicht dann wurden die Gemeinden halt systematisch zerstört.
Wie kann man nach der geforderten Arbeit noch ein 2. Arbeitsverhältnis haben ohne Geld. Dazu reicht die Kraft nicht mehr und was dabei rauskommt sieht man ja in den Gemeindscheschließungen und den Rückgang der Mitgliederzahlen.
Das alles scheint aber die Kirchenleitung nicht zu stören. Ist der Zeitgeit :smiley: :cry: :cry:

denkenistwichtig hat geschrieben: ↑26.07.2021, 13:12

Außerdem ist vorauszuschicken, dass die Gehälter der westlichen Bezirksapostel nach glaubwürdigen Internet-Informationen auf dem Niveau der Deutschen Bundeskanzlerin bei > 25.000€ monatlich liegen

Musikuss hat geantwortet:

Hallo denkenistiwchtig,
kannst du das belegen?
Geschrieben wird ja viel..

Bekanntermaßen werden die NAK-Gehälter nicht veröffentlicht und gelten als eines der best gehüteten Geheimnisse. Ab und zu sickern jedoch einzelne Informationen durch, aus denen sich Größenordnungen herleiten lassen.

Der gründlich recherchierende und gut informierte Dieter Kastl schätzt die Einkünfte von StAp Schneider auf oder über 30.000 € im Monat und die der Bezirksapostel in D, CH und USA „nicht all zu weit darunter“.
www.naktalk.de, Artikel vom 2.10.2019 „Dankopfer an Multimillionär“

Der ebenfalls für gründliche Recherchen bekannte und mit der NAK vertraute Rudolf J.Stiegelmeyr leitet ein NAK-Bezirksapostel Gehalt in Deutschland von ca.400.000 € her.
www.kirchenreform.jimdofree.com, Unterkapitel “Online-Aufsaetze und -Artikel / Artikel zur NAK”, Teil 1A, Punkt 9.6

Die Plausibilität der zitierten Gehaltshöhen lässt sich beispielsweise wie folgt prüfen: Laut www.glaubenskultur.de, Artikel „Konflikt in Italien: Streit um Bischofsgehalt“, hat der NAK-Bischof für Italien De Lazzari in 2019 mehr als 102.000 € aus den überschaubaren italienischen Opfereinnahmen von 226.000 € erhalten. Im selben Jahr lag das durchschnittliche Jahres-Einkommen in Deutschland rund 46% über dem in Italien (41.140 € vs. 28.191 €, www.laenderdaten.info).

Wendet man den Länderfaktor zwischen D und IT von 1,46 an, ergäbe sich ein vergleichbares NAK Bischof-Gehalt in Deutschland von rund 150.000 €. Da scheinen die zitierten Gehälter der westlichen Bezirksapostel sehr plausibel!

Ein weiterer Plausibilität-Check ist anhand der veröffentlichten Reineinkommen von StAp Fehr oder BezAp Dessimoz in den Jahren 1993 bis 1995 möglich. So wurden bereits vor über 25 Jahren Reineinkommen zwischen 202.100 CHF bis 302.400 CHF jährlich und pro Kopf gemeldet.

Ein weiteres Indiz für die Richtigkeit der Größenordnungen ist das kategorische Schweigen der NAK-Leitung zu den von Kastl und Stiegelmeyr aber auch von Detlef Streich und anderen Internet-Usern genannten Zahlen. Mit Ausnahme eines weit in der Vergangenheit liegenden Versuches, das Reineinkommen von Fehr zu relativieren, sind mir keine anderen Korrekturversuche der NAK bekannt. Liegt es nicht im eigenen Interesse und entspricht es nicht der üblichen Praxis öffentlich verbreitete Zahlen wahrnehmbar zu dementieren, wenn sie grob falsch wären und so eine hohe Brisanz haben?

Einer der ganz oberen in der NAK zu sein, lohnt wohl sehr gut. Wie den Einträgen hier entnommen werden kann, wird wohl denjenigen ein sehr sehr gutes Gehalt plus Dienstwagen geboten. Ein gut gepolstertes sorgenfreies finanzielles Leben ist damit garantiert. Die Rente wird nachher sicherlich auch nicht gerade schmal sein. Aber weshalb wird um all dem ein verschlossenes Geheimnis gemacht. Weshalb muss uns das verborgen bleiben. Vor was haben die Angst. Wir haben ein Recht darauf die Gehaltshöhen zu erfahren. Denn eins steht fest, das finanzielle Vermögen unserer Kirche kommt nicht von irgendwo her, sondern von unserem Opfergeld. Wir sind die Finanzgeber der NAK und haben eigentlich auch Rechte darauf, einiges davon zu erfahren wo unser Geld bleibt. :smiley:

Wir sind die Finanzgeber der NAK und haben eigentlich auch Rechte darauf, einiges davon zu erfahren wo unser Geld bleibt. > :smiley:

Das sieht die NAK-Führung - wie jeder erkennen kann - komplett anders. Einmal das Opfergeld abgeliefert geht die Opfernden alles weitere nichts mehr an! Das Geld ist weg, oder zumindest ist das Geld bei anderen.

Ich gehe weiter und erlaube mir in die Zukunft zu spinnen: Es ist absehbar, dass die Mitgliederzahlen und die finanziellen Zuwendungen in Europa und den USA in den nächsten Jahren austrocknen werden. In diesen Regionen wird die NAK nicht nur Cash-generierend sondern auch inhaltlich zu einem Auslaufmodell. Das Tafelsilber (= Opfergeld-finanzierte Vermögenswerte in Form von Kirchengebäuden, Finanzanlagen und sonstigem Immobilienbesitz) wird schrittweise oder als Ganzes verkauft werden, um die Pensionen der NAK-Pensionäre zu bedienen bzw. um sich von dem nicht zukunftsfähigen Mini-Gemeinden-Ballast zu trennen. Ein Verkauf der NAKI an einen afrikanischen Investor halte ich aufgrund der behaupteten > 7 Mio afrikanischen Mitglieder für denkbar. Eine bessere Alternative wäre meiner Meinung nach eine Einbringung des für einen Kirchenbetrieb nicht mehr benötigten Kirchenvermögens in eine wohltätige Stiftung. Das würden vermutlich auch die vielen ehemaligen Opfergeld-Geber unterstützen. Es wäre begrüßenswert, wenn die NAK-Leitung die Opfernden bei anstehenden Entscheidungen dieser Art entgegen bisheriger Praxis anhören würde. Ob sich die NAK-Leitung dazu durchringen kann?

Ich gehe weiter und erlaube mir in die Zukunft zu spinnen: Es ist absehbar, dass die Mitgliederzahlen und die finanziellen Zuwendungen in Europa und den USA in den nächsten Jahren austrocknen werden. In diesen Regionen wird die NAK nicht nur Cash-generierend sondern auch inhaltlich zu einem Auslaufmodell. Das Tafelsilber (= Opfergeld-finanzierte Vermögenswerte in Form von Kirchengebäuden, Finanzanlagen und sonstigem Immobilienbesitz) wird schrittweise oder als Ganzes verkauft werden, um die Pensionen der NAK-Pensionäre zu bedienen bzw. um sich von dem nicht zukunftsfähigen Mini-Gemeinden-Ballast zu trennen.

Wenn so weiter marschiert wird und der Abwärtstrend der NAK sich hier in Europa fortsetzt kann das eintreffen und die NAK zum Auslaufmodell werden. Aber mit riesigen Vermögenswerten an die Backe. :smiley:

Wie hat Stammapostel Schmidt vor Jahrzehnten noch sinngemäß gesagt, die NAK ist das Werk Gottes, sie kann nicht untergehen, sondern nur vollenden. Da hat er aber nicht ahnen können, das es eines Tages ein Internet geben wird und jedermann der es möchte sich zu Hause auf seinem Sofa, über alles was in unserer Kirche läuft informieren kann. Über Gehälter, welches Kirchengebäude gerade profaniert wird, über Investitionen bei Megaprojekten und in welchen Land es für die NAK gerade besonders kriselt und wer dort gerade sein Amt hinschmeißt usw, usw. Auch der Apostel und Stammapostel keine Tabuthemen mehr ist. :smiley:

Bei uns wurd immer gesagt: Ists nicht von Gott wirds vergehn, ist von Gott wirds bestehn.
Ein wahrer Spruch von denen früher keiner gedacht hätte dass er mal Anwendung findet

Bei uns wurd immer gesagt: Ists nicht von Gott wirds vergehn, ist von Gott wirds bestehn.
Ein wahrer Spruch von denen früher keiner gedacht hätte dass er mal Anwendung findet

Wir werden sehen wie es aus geht. Die Auflösung des spannenden Rätsels wird mit Sicherheit nicht mehr zig Jahrzehnte Wartezeit in Anspruch nehmen. :smiley:

Vor über 15 Jahren wurde mir auf einer Geschäftsreise in Brasilien eine angeblich florierende brasilianische Kirchengemeinde (nicht NAK) mit ca. 500 „zahlungsfreudigen“ Mitgliedern aus Altersgründen zum persönlichen Kauf angeboten. Bei ernsthaftem Interesse wollte man mir die Finanzzahlen zukommen lassen. Ich hatte kein Interesse.

Hätte ich damals Apostel Augello über diese Investment-Möglichkeit informieren sollen? Bestimmt wären für mich 2,5% Provision für die Weiter-Vermittlung an die NAK herausgesprungen - wie im 10 Mio Fall Brinkmann für Zisowski. Brinkmann hätte wahrscheinlich auch diesen Deal unterschrieben. :smiley: