Nur wir

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20.09.2020 in Frankfurt: „Wir glauben an das Apostelamt, an die Vollmacht der Apostel. Auch da kann man das aber nur erfahren, kommt man in den Genuss dieser Vollmacht, wenn man daran glaubt. Wir glauben an die Vollmacht des Apostels. Das hat mit dem Mann nichts zu tun, ich spreche jetzt vom Amt. Wir glauben an das Apostolat. Die Apostel sind von Jesus Christus gesandt, und der hat ihnen die Vollmacht gegeben, Sakramente zu spenden, das Evangelium zu verkündigen, Heil zu vermitteln. Doch nur, wer wirklich daran glaubt - bis ans Ende -, kann diese Vollmacht erfahren. Wer nicht an das Apostelamt, an seine Vollmacht glaubt, kann auch die Vollmacht nicht erleben, er kommt nicht in den richtigen Genuss der Sakramente, der kommt nicht in den richtigen Genuss des gepredigten Wortes, der wird nicht vorbereitet auf den Tag des Herrn. Auch da ist der Glaube, das Festhalten an der Gewissheit eine unbedingte Kondition, um diese Vollmacht zu erleben, Anteil an ihr zu haben.

Wie ist eure Meinung dazu. Wer nicht an die Vollmacht des NAK Apostolates glaubt, kann nicht in den richtigen Genuss der Sakramente kommen. Der kommt auch nicht in den richtigen Genuss des gepredigten Wortes und der kann auch nicht vorbereitet werden auf den Tag des Herrn.
Dies Anspruchsdenken muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Mit diesem Anspruch sind die anderen existierenden religiösen kirchlichen Gruppierungen eigentlich doch überflüssig. Ihr Tun und Handeln hat eh keinerlei Auswirkungen auf die Menschheit. Nicht im Genuss der Sakramente, nicht im gepredigten Wort, nicht auf die Zubereitung auf den Tag des Herrn. Ihr Stellenwert, scheint auch nicht der zu sein den die NAK bei Gott hat. Wie hat die NAK mit diesem absoluten Erhabenheitsdenken das trotzdem geschafft, als Gastmitglied im ACK aufgenommen zu werden. Kann das jemand logisch beantworten. :smiley:

Ich glaub, ich nehme jetzt mal einfach dieses Zitat, schick es an die ACK oder irgendeinen landeskirchlichen NAK-Homie und will mal erklärt bekommen, a) wie sie das theologisch einordnen, b) ob das aus ihrer Sicht noch okumenefähig ist und wenn ja, weshalb und c) ob es eigentlich irgendeine beschi§§ene Rolle für die Leute dort spielt, was die NAK von ihrem Katechismus abgesehen alles so erzählt

Was für ein überhebliches Geschwafel!

Mir kommt echt leichter Brechreiz, wenn ich das lese!

Dabei wird in der Apostelgeschichte genau definiert, wer sich als Apostel nennen darf: nämlich jener, der Jesus lebendig erlebt hat.
Warum 12 Apostel: nun, weil jeder von Ihnen für ein Stamm der 12 Stämme Israels steht.
Paulus kam später hinzu als Apostel der Heiden.

Die Apostel haben eben nicht Nachfolger ernannt, weil sie wussten dass mit den 12 bzw. 13 Aposteln die Zeit der Apostel erfüllt war.
Sie taten im Übrigen Wunder und Dämonenaustreibungen und heilten, wie Jesus.
Allein dass die heutigen “Apostel” dass nicht können und schon gar nicht praktizieren, zeigt eindeutig, dass sie keine Apostel, so wie sie sich
gern sehen, sind!

Auch Sprachen- und Zungenreden können sie nicht. Und hier meine ich nicht, einfach wie Alkohol-Suff irgendwas dahin brabbeln - sondern wirklich eine
andere Sprache sprechen, die sie vorher nicht konnten und die Fremde eben verstehen.

Von daher - Einbildung ist auch ne Bildung - aber ich wie ich schon mal sagte, sie werden sich vor Gott dafür verantworten müssen - diese “falschen Apostel” - und das
wird nach meiner Auffassung nicht lustig für sie!

Wenn der hl. Geist ein Teil Gottes ist (Trinität), dann kann er auch nicht nur “hilfsweise” oder “unvollständig” dienen - meine Güte - was für eine Beleidigung Gottes. Nach dem Motto “weil wir es nicht wollen,
kannst du auch nicht durch den hl. Geist woanders vollständig und vollkommen dienen…”.

Man bevormundet also Gott in seinem Wirken und meint, man weiß es besser!

Das alleine ist schon so unsinnig wie nur was! Gott lässt sich nicht verfügbar machen, und der Geist Gottes auch nicht (s. Jesus und Nikodemus über den hl. Geist!).

Von daher habe ich gar keine Lust mehr, auf so ein Geschwurbel irgendwas zu geben!

Allein dass ein StAp einen theologischen Berater braucht, ist eine Bankrott-Erklärung. Denn wenn er ein “richtiger” Apostel wäre, dann könnte ihm ja niemand theologisch das Wasser reichen.
Er müsste ohne Probleme auf einer Stufe mit Dr. Roger Liebi, Prof. Thorsten Dietz, Prof. Siegfried Zimmer, John McArthur, Paul Washer etc. stehen.

Na das würde ich ja gern mal sehen - wie er sich mit ihnen austauscht und theologische Grundfragen und Verständnis erklärt…
Er würde nicht mal mehr die Sonne am Himmel sehen!

Schon vor 6 Jahren hat Schneider den Absolutheitsanspruch zementiert. :smiley:
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12.01.2016 in Yamoussoukro (Elfenbeinküste ): Den lebenden Aposteln gab er die Verantwortung, den Auftrag, Heiliges Abendmahl zu feiern. Nur wo lebende Apostel wirken, ist Leib und Blut Jesu wirklich präsent. Das ist unser Glaube. Wenn wir Heiliges Abendmahl feiern, sagt die Kirche den Menschen und dem Geist von unten: „Ich glaube, dass die Apostel vom Herrn Jesus gesandt sind.“ Deshalb folge ich ihnen nach. (…) Und wo das Amt wirkt, da ist Jesus wirklich präsent in der Gemeinde."

Es gab doch in grauer Vorzeit mal den Begriff “Sünde wider den Heiligen Geist”. Kann sich da noch jemand erinnern, was genau das war? Ich habe das nie so richtig begriffen, aber es hat mir immer Angst gemacht.

Allerdings scheint mir, daß das, was diese sich permanent selbst erhöhenden Menschen da von sich geben, diesen Begriff mit Leben füllt.

Ich habe es gerade mal gegoogelt und siehe da - https://de.wikipedia.org/wiki/Sünde_wider_den_Heiligen_Geist#Biblischer_Kontext:


_Römisch-katholisches Verständnis

Die Kirchenväter und in deren Gefolge die scholastische Dogmatik haben den Begriff weiter entfaltet und rechnen im Einzelnen dazu:

  • Vermessene Hoffnung auf Heil (praesumptio)
  • Verzweiflung am Heil (desperatio)
  • Widerstreben gegen die erkannte Wahrheit (impugnatio veritatis agnitae)
  • Neid auf die Gnadengabe eines anderen (invidentia fraternae gratiae)
  • Verstockung in den Sünden (obstinatio)
  • Unbußfertigkeit bis zum Tod (impoenitentia)

Diese Sünden dürfen nicht mit den sieben Hauptsünden verwechselt werden.

Der heute gültige Katechismus der Katholischen Kirche (1992) nennt keine Einzelsünden, sondern formuliert allgemein:
„Wer sich absichtlich weigert, durch Reue das Erbarmen Gottes anzunehmen, weist die Vergebung seiner Sünden und das vom Heiligen Geist angebotene Heil zurück. Eine solche Verhärtung kann zur Unbußfertigkeit bis zum Tod und zum ewigen Verderben führen.“
– Nr. 1864[1]_

Klingelt da was?

@Vania
Allein dass ein StAp einen theologischen Berater braucht, ist eine Bankrott-Erklärung. Denn wenn er ein “richtiger” Apostel wäre, dann könnte ihm ja niemand theologisch das Wasser reichen.
Er müsste ohne Probleme auf einer Stufe mit Dr. Roger Liebi, Prof. Thorsten Dietz, Prof. Siegfried Zimmer, John McArthur, Paul Washer etc. stehen.
Na das würde ich ja gern mal sehen - wie er sich mit ihnen austauscht und theologische Grundfragen und Verständnis erklärt…
Er würde nicht mal mehr die Sonne am Himmel sehen!

Darüber lohnt nachzudenken. Als Zugführer des einzigen Erlösungswerkes Christi, dürfte ihm eigentlich niemand das Wasser reichen können. Egal wer. Auch kein theologischer Berater ihn belehren müssen. Laut der Hauseigenen Lehre spricht Gott durch den StAP. Braucht Gott einen theologischen Berater ? Anscheinend wohl doch. Es waren wohl anscheinend doch immer zu viele
Denkfehler vorhanden. Im Laufe der NAK Geschichte mussten etliche Denkfehler auf nimmer
wiedersehen entsorgt werden, obwohl sie alle vorher vom Throne Gottes kamen. :smiley:

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21.1.2018 Berlin-Brandenburg Ämtergottesdienst :
Man hat mir schon mehrmals gesagt: Ja, jetzt seid ihr ganz auf Theologie, früher haben wir gepredigt aus dem Heiligen Geist, jetzt kommt ihr mit Theologie, was soll denn das! Muss man Theologie studieren, um jetzt gut zu predigen? Nein. Der Heilige Geist hat jahrelang ohne theologisches Wissen gewirkt in unserer Kirche und das ging ganz gut. Aber, ja, es hinkt ein bisschen, das Beispiel, aber, ich sage immer, es ist wie mit der Grammatik oder mit dem Schreiben.

Genauso ist das mit der Predigt. Natürlich kann man die Botschaft sagen und ausrichten ohne Theologie, ist aber doch viel schöner, wenn alles in der rechten Weise vorgestellt ist und wenn jeder sagt: Ja, das stimmt, da ist jetzt kein Denkfehler drin, ja, das macht Sinn, das ist in Ordnung.

Ich staune darüber, wie man sich hier über die Zitate ereifert.

Die Heilsnotwendigkeit des Apostelamtes war schon immer der Markenkern der Neuapostolischen Kirche - und wird es immer sein.

Das ist doch absolut nichts Neues?!?

Die Spreu vom Weizen muss sich nicht an den heutigen Aposteln trennen, sondern - wie Reinhard Kiefer in seinem Vortrag “Das neuapostolische Verständnis von Apostolizität” anmerkt - bei der Wiederbelebung des Apostelamts im 19. Jahrhundert: entweder man glaubt, dass Gott damals die Männer zu Aposteln berufen hat, oder man glaubt es nicht.

Kiefer selbst kritisiert vielmehr, dass den Aposteln wohl nicht bewusst ist, dass das Apostelamt der gesamten Christenheit gegeben ist (NAK-Katechismus 6.4.3), und dass daraus gewisse/mehr Aktivitäten folgen müssten (ich zititere aus der Erinnerung, ist schon länger her, dass ich den Vortrag gehört habe).

Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=rX-lCjcWyDI

… Wer nicht an das Apostelamt, an seine Vollmacht glaubt, kann auch die Vollmacht nicht erleben, er kommt nicht in den richtigen Genuss der Sakramente, der kommt nicht in den richtigen Genuss des gepredigten Wortes, der wird nicht vorbereitet auf den Tag des Herrn.

Welch eine unverschämte Anmaßung!

@Musikus:
Dieses nur als „Markenkern“ der NAK abzutun ist zu kurz gesprungen. Eine Marke sollte ihr Versprechen (= Value-Proposition) einlösen. Diese tut die NAK definitiv nicht. Deshalb ist der Fall so skandalös - erst recht nach über 150 Jahren.

Ich wundere mich ebenfalls, dass die ACK nicht längst auf solche verstörenden und unversöhnlichen Aussagen von Herrn Schneider reagiert hat. Anscheinend ist man dort nicht allzu gründlich bezüglich des Mitglieder-Monitoring.

Ein theologisch unbedarfter Höherer Handelsschüler (Stammapostel) verkündet für die Welt- und Glaubensöffentlichkeit deutlich vernehmbar seine exklusive göttliche Heils-Vermittlung einschließlich Teilnahme am Tag des Herrn. Und keinen stört es. Für mich ist das ein klarer Fall für Psychater, Sektenbeauftragte und Missbrauch-Stellen.

Hey, ein Marketing-Fachmann :wink:

Bei der Wiederkunft Christi wird sich’s zeigen.

… sollte man so lange warten, wenn eigentlich alles dagegen spricht?

Es ist aber nicht zu übersehen und schon gar nicht zu überhören, wie weit sich die heutige NAK von den einstmals hehren Zielen der englischen Apostel entfernt hat.
Allerdings hat sie sich ja schon mit den seinerzeitigen Abspaltungen auf einen eigenen Weg gemacht. Und diesen Weg haben die “Botschafter an Christi statt” mit vielen Leichen gepflastert;
mal ganz abgesehen von denen, die noch im Keller liegen.

.

Das mag ein jeder halten wie er möchte - mit dem Risiko, dass es ihm genauso geht wie der Jungfer Liese aus dem Kinderlied :wink:

Liese wartete auch Jahr um Jahr, aber der König kam nie. :smiley:
Was wurde uns nicht schon alles fest versprochen. Der König steht sinnbildlich gesehen schon vor den Türen seiner Braut um sie heimzuholen. Versprechungen die alle angeblich von Gott kamen. Aber etliche dieser absoluten Versprechungen sind im Abfalleimer der Geschichte gelandet, weil sie sich nicht erfüllten. :smiley:

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Der Kirchensprecher Bischof Johanning schrieb in der Hessenschau am 15.5. 2016 dazu: “Das gehört eben mit zu unserer Biographie, zu unserer Geschichte der Neuapostolischen Kirche, dass aus der Vergangenheit heraus manche überkommenen Vorstellungen da sind, die wir aber zur Seite legen möchten.“
Und auf Nachfrage erläuterte er in einer Mail an mich am 14.6.2016: “Die Änderungsliste innerhalb der Lehre der Neuapostolischen Kirche ist doch beachtlich lang. Das bestätigt uns jeder Insider: Kirchenverständnis, Amtsverständnis, Sakramentsverständnis - überall wurden Profile geschärft. Ich kenne keinen vergleichbaren Vorgang innerhalb der deutschen Kirchenlandschaft. Die Adventisten sind ähnliche Wege gegangen, nur hat es dort noch länger gebraucht. Unser Katechismus ist allgemein-christlich mit neuapostolischem Profil. Das bringt uns in die Nähe der Kirchen und gewährt uns dennoch eine Existenzberechtigung”

Vom Erlösungswerk wurden wir schon mit manchen Glaubensüberzeugungen belehrt. Die das nur Wir besonders heraus kristallisierten.
Das daraus eines Tages überkommene Vorstellungen werden die die Kirche heute gerne beiseite legen möchte, haben wir nicht ahnen können. Das die Abschaffung derselben, darüber sollte man besonders nachdenken, uns erst in die Nähe der Kirchen bringt. Und uns erst damit eine Existensberechtigung gewährt wird. Das ist schon eine sonderbare Erkenntnis. Die NAK ist doch lt. eigener Glaubens-überzeugung die Kirche in der Jesus Christus vollgültig gelehrt hat und immer noch lehrt. Aha, erst jetzt können wir den Anspruch erheben in der Nähe der KIRCHEN zu sein. Daraus abgeleitet könnte sich eine interessante Frage stellen, in wessen Nähe waren wir dann vorher. :question: :smiley: