Ich finde es spannend, wie hier der Austausch darüber stattfindet.
Und auch die unterschiedlichen Meinungen finde ich interessant und kann jede auf ihre Art nachvollziehen.
Bei der NAK wiegt nur eines ganz schwer, und das hat Fridolin deutlich gemacht, SIE behauptet sie wäre DIE Kirche Christi und damit das Erlösungswerk Christi.
Und sie ist es, die vollumfängliches Heil durch Apostel bietet.
Also noch anmaßender und abgegrenzter geht es doch gar nicht.
Nach dem Motto: wir haben das wissen aller Welt und daher können wir das behaupten.
Das sie das nicht hat und demnach auch gar nicht für sich die allumfassende Wahrheit beanspruchen kann, erkennt doch eigentlich jeder halbwegs intelligente Mensch.
Schon in sich ist das ein Widerspruch.
Und da sie nicht aufhören möchte mit dieser mittlerweile eher psychologisch geschickten Art und Weise, muss sie sich daran messen lassen!
Und scheitert schon bei der Entstehungsgeschichte dieser Kirche.
Wer so hohe Ansprüche von sich selbst abgibt, darf sich nicht wundern wenn er eben auch entsprechend so kritisch betrachtet wird.
Mehr Demut, Bereitschaft zur Selbstreflexion würden ja schon mal anmaßende Lehren verhindern.
Und Bischoff hat diese Lehre ja forciert. Das war ja kein Versehen. Sondern ganz klar Lehre und Dogma.
Und dann ist er gescheitert. Und daher tràgt ER DIE Hauptverantwortung an diesem Dilemma und dieser Katastrophe.
Gar nicht mal die Mitglieder, die haben sich früher auf eine theologische Aussage gegründet und durften auch davon ausgehen, dass der STAP Bischoff sehe genau geprüft hat, was er sagt (er war ja Stellvertreter an Christi statt!).
Und wieviel Leid und Enttäuschung muss dann bei vielen Seelen herausgebrochen sein, als er starb.
Diese Kirche gründet sich auf machthungrige, selbstverliebte Egozentriker, die die Stunde genutzt haben um ihre Sicht der Dinge kund zu tun und ihre Macht auszubauen.
Das kann ich nicht als ein Fehltritt betrachten sondern jeder von uns müsste sich im Arbeitsrecht dafür verantworten, aber heute hat man das Gefühl in den hohen Etagen vieler Unternehmen und Organisationen ist es völlig in Ordnung - gibt noch Orden Geld als Gehalt und als Abfindung.
Sie werden also noch belohnt für ihre Art und Weise.
Die Kritik ist berechtigt und sie muss angesprochen werden.
Bin ja selber AT, und ich bekomme manchmal das Würgen, wenn ich von der Bezirksleitungsebene höre, was wir bitte alles machen sollen und was erwartet wird.
Aber der Diakon, Priester oder Vorsteher darf nichts erwarten - ah doch, den ewigen Lohn - ja wer will da dann noch was anderes erwarten (bei diesem Totschlagargument)!